In den 90er-Jahren herrschte eine ungeheure Aufbruchsstimmung. Eine große Anzahl international renommierter Airlines hatte Wien als Fixpunkt im Streckennetz und die Österreicher begannen, Fernreisen immer stärker für sich zu entdecken.

Ich war zu dieser Zeit schon einige Jahre bei einem Unternehmen tätig, welches sich ausschließlich auf dieses Marktsegment konzentrierte, und hatte dadurch die Möglichkeit, sowohl die Veränderungen am österreichischen Reisemarkt wie auch die rasante Entwicklung im Orient und im Fernen Osten mitzuerleben.

Doch ich wollte nicht nur dabei sein, ich wollte aktiv mitgestalten.

Denn für mich war damals schon klar erkennbar, dass auf der einen Seite die neuen Technologien gravierende Veränderungen der Strukturen herbeiführen werden und auf der anderen Seite eine große Anzahl an neuen Akteuren Österreich nicht nur entdecken werden, sondern auch erobern wollen. Immer wieder brachte ich meine Ideen und Vorstellungen ein, doch fanden diese nicht das Gehör, welches ich mir vorgestellt hatte. Seit jeher angetrieben von dem großen Drang, etwas zu bewegen (und wer mich besser kennt, weiß, dass Geduld nicht zu meinen ausgeprägten Tugenden gehört), fasste ich den Entschluss, mich selbstständig zu machen.

Mit einem Alter von nicht einmal 30 Jahren und ohne großen finanziellen Background ein gar nicht so einfaches Vorhaben. Doch der gar nicht neue Spruch „Wo ein Wille, da auch ein Weg“ hat sich in meinem Fall bewahrheitet. Es ist mir gelungen, einen Partner zu finden, der in einem Reiseunternehmen ein weiteres Standbein für seine Unternehmensgruppe, zu der unter anderem auch Druckereien und Verlage gehören, gesehen hat eine für beide Seiten sinnvolle Kooperation, die auch am heutigen Tage noch besteht!

Damit war die Frage des Kapitals geklärt und im Februar 1998 erfolgte der Startschuss mit den ersten Angeboten und Flugblättern. Sehr rasch wurden wir von unseren Reisebüropartnern anerkannt und gebucht (die ersten Buchungen trafen sogar schon ein, bevor wir überhaupt solche Drucksorten wie Voucher, Kofferanhänger, Tickethüllen etc. geliefert bekommen hatten!).

Endlich konnte ich meine Visionen in die Realität umsetzen und der Erfolg gab mir recht!

Sehr rasch wuchs der ursprüngliche Stand von vier auf acht und dann auf zwölf Mitarbeiter an. Bereits 2001 eröffneten wir unser erstes Resort, ein kleines Bungalowdorf mit 28 Zimmern auf Bali und nannten es Tai Pan Village. 2002 begannen wir Großraummaschinen zu chartern (mit Lauda Air fanden wir unter der damaligen Führung durch Herrn DI Suritsch und Frau Köpf kongeniale Partner) und flogen wöchentliche Rotationen nach Yangon, Bangkok, Phuket, Colombo und Male.

2004 machte uns der Tsunami einen gewaltigen Strich durch die Rechnung! Ein Ereignis, welches mir drastisch zeigte, dass Unternehmertum auch gewaltige Schattenseiten hat. Es folgten weitere Hindernisse wie die Hühnergrippe SARS, die Weltwirtschaftskrise und Fukushima, um nur einige zu nennen.

Doch von all dem habe ich mich nie entmutigen lassen!

Momentan chartern wir zwar nicht (doch wer weiß, was die Zukunft bringt!), da wir mit mehreren Fluglinienpartnern hervorragende Kooperationen pflegen, die uns die von Tai Pan benötigten Kapazitäten garantieren. Doch als Hoteliers sind wir schon wieder aktiv. Im Juli 2011 haben wir ein Resort auf Phuket übernommen, das Austrian Garden – Tai Pan Village, direkt im Zentrum von Patong gelegen.

Mein Wille und meine Motivation sind nach wie vor ungebrochen vorhanden!

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