Einsame Buchten, malerische Kulissen, karibische Musik, glasklares Wasser und viele feinsandige Strände machen Anguilla zu einem perfekten Badeziel. Die Einwohner der Insel im Nordostzipfel der Kleinen Antillen sind freundlich, stolz und sehr auf Ihre Privatsphäre bedacht. Das lieben auch die Promis und Stars, weshalb Anguilla auch eine Insel der „Reichen und Schönen“ ist. Nirgendwo wird so wenig Aufsehen um Prominente gemacht wie hier.

Das Motto auf der Insel lautet: Nichts tun. Sie haben richtig gelesen – einfach mal gar nichts tun. Und das fällt einem auf Anguilla nicht schwer, denn überall sind Hängematten zu sehen! Den Tag leicht baumelnd in einer Matte im Schatten unter Palmen am strahlend weißen Strand zu verbringen, während man an einem köstlichem Rumpunsch-Getränkt nippt und eine milde Brise den Körper umschmeichelt – es gibt wahrlich Schlimmeres.

Platz ist hier genug, Massentourismus ein Fremdwort. Es gibt 33 Strände hier, einer schöner als der andere. Blütenweiß, sauber und so feiner Sand, dass man das Gefühl hat über Mehl zu laufen. So schön, dass es fast schon kitschig ist. Das Meer leuchtet in allen hellen Blautönen und ist glasklar. Alles ist genauso, wie man sich eine paradiesische Karibikinsel vorstellt.

In dieser entspannten Umgebung fällt es leicht, seine Batterien wieder aufzuladen. Anguilla ist ein warmes und einladendes Urlaubsziel. Es herrscht tropisches Klima und die Temperaturschwankungen sind aufgrund der Passatwinde und der Nähe zum Äquator sehr gering. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei rund 27 Grad Celsius. Die beste aber auch teuerste Reisezeit für Anguilla sind die Wintermonate Dezember bis März. Doch auch die Monate Mai, Juni und Juli eignen sich gut für einen Besuch. In diesem Zeitraum kann es zwar ab und zu regnen aber dafür sind die Preise viel günstiger als in der Hochsaison. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Unterkünfte auf Anguilla zwischen September und Mitte Oktober geschlossen. Baden kann man das ganze Jahr über bei mindestens 25 Grad.

Hotels & Kulinarik

Auf Anguilla gibt es sowohl schöne Budget-Hotels als auch jede Menge luxuriöse Resorts für einen unvergesslichen Aufenthalt. Ganz sicher kennen auch Sie die „Rafaello“-TV-Werbung: Strand, Frau, Konfekt – alles in Weiß. Diesen Ort gibt es tatsächlich und zwar am westlichen Ende der Karibikinsel beim Hotel „Cap Juluca“.

Auch kulinarisch sind Sie hier bestens aufgehoben; Fastfoodketten sucht man hier vergebens. Das Essen ist vorzüglich, egal ob Sie nun in einem Luxusresort oder einem einfach Lokal am Strand speisen. Frische Fische, Langusten und Krebse gibt es hier in großer Zahl und mehr als 80 Restaurants sind zu finden. Typische Gerichte für Anguilla sind zum Beispiel Kichererbsen mit Reis, Spieße mit Fleisch und Ananas, Ziegencurry oder Hummer und Flusskrebse mit Koriander und Kochbananen. Gute Weine aus aller Welt bekommt man zu ordentlichen Preisen fast überall.

Strandtipps auf Anguilla

  • Der wohl schönste und beliebteste Strand der Insel (und einer der schönsten der Karibik überhaupt) ist Shoal Bay East. Hier ist deshalb auch etwas mehr los. Gut geeignet zum Schnorcheln, viele Strandbars.
  • Maundays Beach – ideal zum Schnorcheln.
  • Crocus Bay – in der Nähe der Hauptstadt, ruhiger Strand, ideal zum Schwimmen.
  • Rendezvous Bay – romantischer, 1,5 km langer, weißer Strand mit Blick auf die Nachbarinsel St. Martin.
  • Savannah Bay – eine traumhafte, ursprüngliche Bucht, allerdings schwer erreichbar. Für all jene, die es gerne einsam mögen.
  • Meads Bay – einmalig schön und von Luxushotels eingerahmt.

Anguilla – Freizeit & Sport

Bootsrennen sind Anguillas nationaler Zeitvertreib und nationale Leidenschaft. Auch zum Zusehen gibt es kaum etwas Schöneres, als die Schoner auf dem türkisblauen Wasser zu beobachten.

Taucher finden Abwechslung in den 7 Marineparks mit intakten Riffen und bei den vielen Wracks der in der Vergangenheit versenkter Schiffe. Zum Beispiel an der Windward Point Bay, wo eine 1772 gesunkene spanische Galone in 20 Metern Tiefe liegt. Oder die „Sarah“, ein echtes Monstrum von 70 Metern in 23 Metern Tiefe. Ein Paradies für Unterwasser-Fotografen! Wer mutig genug ist, kann auch hineintauchen in das Labyrinth aus Metall.

Einen Bootsausflug zu den Schnorchelplätzen von Anguilla sollte man keinesfalls verabsäumen. Für ausgedehntere Ausflüge mit Korallenriffen und feinen Stränden bieten sich die vorgelagerten kleinen Inseln Dog Island, Gorgeous Scilly Cay, Prickly Pear Cays, Sandy Island und Scrub Island an.

Für Golfer gibt es zwar nur einen, dafür aber von Greg Norman designten 18-Loch-Golfplatz mit traumhaften Ausblicken!

Einmal pro Jahr kommt die Insel allerdings so richtig in Fahrt und zwar beim „Moonsplash Festival“ zum Vollmond. Am Strand vor Soul- und Reggae-Star „Banky Banks“ Bar an der Rendezvous Bay wird gerockt und gefeiert, drei ganze Tage lang!

Anguilla – kurz & bündig

  • Anguilla, ein britisches Überseegebiet in der östlichen Karibik, besteht aus einer kleinen Hauptinsel und mehreren Nebeninseln vor der Küste. Sie erlangte im Jahr 1980 Unabhängigkeit als Überseegebiet im Britischen Commonwealth. Auf der politisch selbst verwalteten Insel lebten einst Piraten und Schmuggler.
  • Anguilla bedeutet übersetzt „Aal“, was sich aus der Länge von 25 Kilometern und der geringen Breite von 6 Kilometern ergeben hat.
  • Die Schwesterninsel Sankt Martin ist nur 8 Seemeilen entfernt.
  • Die Gesamtfläche beträgt 102 km². Die Oberfläche ist flach, der höchste Punkt, der Crocus Hill, ist gerade mal 65 Meter hoch.
  • Hier leben ca. 14.000 Menschen, die Amtssprache ist Englisch und die Hauptstadt heißt The Valley, übrigens die einzige Stadt auf der Insel.
  • Anreise: Man fliegt nach St. Martin, von wo aus es regelmäßige Bootsverbindungen nach Anguilla gibt. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten.
  • Zeitunterschied: – 5 Stunden; während der Sommerzeit -6 Stunden im Vergleich zu Mitteleuropa.

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