Das Badeparadies Antigua soll, so sagt man, über mehr als 365 Strände verfügen. Man wird das auch während mehrerer Urlaube nicht überprüfen können, was tatsächlich aber auch keine Rolle spielt. Einer ist schöner als der andere und überall sind Palmen. Schwimmen, schnorcheln, surfen oder tauchen macht natürlich doppelt Spaß, wenn das türkisfarbene Wasser nicht nur glasklar, sondern auch noch angenehm warm ist.

Umringt von Korallenriffen, ist das Landesinnere von Antigua dagegen sehr bergig. Gleich ein Tipp für den schönsten Ausblickspunkt der Insel: Shirley Heights. Von hier oben sieht man den historischen English Harbour und die grandiose Naturlandschaft des Nelson’s Dockyard Nationalparks. Getoppt werden kann dieses spektakuläre Ereignis nur noch, wenn man sich zu Sonnenuntergang dort einfindet.

Doch auch Sportler und aktive Menschen sind auf Antigua genau richtig und dafür wird einiges geboten. Segeln zählt auf jeden Fall dazu, denn hier wird eine der größten und bekanntesten Segelregatten der Welt durchgeführt: die Antigua Sailing Week. Seit 1967 alljährlich Ende April/Anfang Mai wird der Wettbewerb der Hochseeyachten vor der Insel ausgetragen und zieht Publikum aus der ganzen Welt magnetisch an. Nicht zuletzt wegen der vielen Partys!

Die Einwohner Antiguas sind lebenslustig und fröhlich. Das zeigt sich vor allem im einmal im Jahr. Ende Juli/Anfang August findet der berühmte Karneval im Gedenken an die Abschaffung der Sklaverei 1834 statt. Fröhliche Paraden, verschiedene Wettbewerbe, schrille und farbenfrohe Kostüme, karibische Klänge, mitreißende Stimmung, durchtanzte Nächte und gemeinsames Feiern wird hier mit allen Sinnen zelebriert.

Antiguas Traumstrände

 Nachdem es auf der kleinen Insel so viele Strände und Buchten gibt, ist es schwierig eine Auswahl zu treffen. Ein paar davon, sind aber auf jeden Fall empfehlenswert.

  • Half Moon-Bay: im Osten der Insel, feinsandiger Strand, flach ins Wasser abfallend, schöne Wellen, ein paar Strandbars.
  • Dickenson Bay: im Nordwesten von Antigua, eine der schönsten Buchten, feinsandig und ideal zum Schwimmen mit vielen kleinen Strandbars.
  • Darkwood Beach: im Süden, heller Sand, Palmen und türkisfarbenes Wasser.
  • Fort Bay Beach: im Norden der Insel, für Sonnenanbeter, einsam und wunderschön.
  • Ffryes Beach: Top-Infrastruktur, auch schön zum Schnorcheln, einmalige Sonnenuntergänge.
  • Valley Church Beach: eingerahmt von grünen Hügeln, ein Klassiker für Fotografen, daher ab Mittag schon ziemlich voll, traumhaft schön.

St. John‘s – die Hauptstadt Antiguas

St. John’s ist die Hauptstadt des Karibikstaats Antigua und Barbuda. Im eindrucksvollen Hafen legen auch große Kreuzfahrtschiffe an. Die anglikanische St. John’s Kathedrale mit ihren weißen Barocktürmen wurde im 19. Jahrhundert auf einem Hügel errichtet und ist interessant anzusehen, ebenso wie der Justizpalast oder die Ruine des Fort James. Hier spürt man das volle Leben. Bunte Häuser und quirlige Märkte laden zum Flanieren ein. Einfach ein wenig treiben lassen, in Boutiquen oder Souvenirshops stöbern, einen Kaffee trinken und achtgeben, dass man nicht von den Kreuzfahrtpassagieren überrannt wird, sofern gerade ein Luxuskreuzer im Hafen liegt.

Was kann man tun auf Antigua?

 Außer sich gemütlich in der Sonne aalen, später im Schatten in Zeitschriften blättern und ab und zu eine Runde schwimmen? Ja, wem das nicht reicht, der hat verschiedene Möglichkeiten.

Es gibt diverse Tauchhotspots vor den Küsten der Insel, wo sich tropische Fische in den schönsten Farben tummeln, wie zum Beispiel das 4 km lange Cades Reef im Süden Antiguas. Surfer sind im Nordosten in der Galley Bay goldrichtig. Auch Cricket wird hier gespielt, kommen doch einige berühmte Spieler aus Antigua. Man kann auch die einzige Windmühle besuchen, die Morgan Lewis Mill, im Folkestone-Unterwasserpark schnorcheln, einen Segeltörn mitmachen oder das Nelson’s Dockyard Museum erkunden.

Einzigartig und unvergesslich allerdings bleibt der Ausflug zur Stingray City. In der atemraubenden paradiesischen Umgebung kann man mit Stachelrochen schwimmen und sie sogar berühren. Ein außergewöhnliches Abenteuer, das unter die Haut geht und von dem man noch lange erzählen wird!

Kulinarische Highlights auf Antigua

 Hummer und Fischgerichte gelten als Spezialität. Wer keinen Fisch mag, der sollte die sogenannten „Pepper Pots“ versuchen, die es mit den verschiedensten Fleischsorten gibt. Brotfrüchte, Kürbisse, Kokosnüsse, Bananen, Mangos werden gerne in den Gerichten verarbeitet. Zu den landestypischen Speisen zählen Seeigel, Karpfenfisch, Currygerichte, Ziegeneintopf, Lammkoteletts oder Hummer mit Zitronenbutter. Nicht zu vergessen die Cocktails! Der karibische Rum schmeckt ausgezeichnet.

Antigua – knapp & kurz

  • Antigua und Barbuda ist ein unabhängiger Staat, zu dem die beiden Inseln Antigua und Barbuda gehören, und ist Teil des Commonwealth. Antigua ist die größere der beiden Inseln, die vor der Küste Venezuelas liegen.
  • Antigua ist 442 km² groß, die Hauptstadt heißt St. John’s und es gibt ca. 89.000 Einwohner.
  • Die Amtssprache ist Englisch, die Landeswährung der Ostkaribische Dollar.
  • Der V.C Bird International Airport ist der internationale Flughafen des Inselstaates Antigua und Barbuda.
  • Antigua ist ein Ganzjahresziel mit rund 27° C, in der Zeit von Juli bis November sind Hurrikane möglich, aber nicht häufig. Die Wintermonate Dezember bis März bieten das beste Reisewetter, sind allerdings auch Hauptsaison.

Die Geschichte Antiguas in Kürze

  • Entdeckung durch Kolumbus 1943.
  • Nach vergeblichen Versuchen durch Spanier, Franzosen und Briten, die Inseln zu besiedeln, wurden sie Rückzugsorte für Piraten.
  • 1666 Briten siedeln sich an. Bis zu diesem Zeitpunkt war die einheimische Bevölkerung von spanischen Seefahrern als Arbeitssklaven verschleppt worden. Für die Arbeit auf den entstehenden Zuckerrohr- und Tabakplantagen wurden von den Briten schwarzafrikanische Sklaven auf die Insel geholt.
  • 1834 Abschaffung der Sklaverei.
  • Die Insel Barbuda befand sich bis 1860 in britischem Privatbesitz, erst dann fiel sie an die britische Krone.
  • 1956 Status einer eigenständigen Kolonie.
  • 1981 wurde der Inselstaat Antigua und Barbuda im Rahmen des Commonwealth unabhängig.

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