Eine glückliche Insel“ (Una isla feliz) ist der Wahlspruch von Aruba! „Bombini“ – Herzlich willkommen! Die Inselbewohner sind überaus freundliche und sehr bemüht, dass alle Gäste sich hier wie zu Hause fühlen. Die 180 km² große niederländische Karibikinsel Aruba liegt vor der Küste Venezuelas und gehört zu den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao). Neben Englisch, Spanisch und Niederländisch wird hier auch in der lokalen Sprache „Papiamento“ parliert.

Dennoch ist Aruba ein wenig anders, nicht ganz so typisch „karibisch“, vielleicht etwas mehr amerikanisch. Viele große Hotel- und Restaurantketten sind zu finden und oft wird in den Hotels auch All Inklusive angeboten, was wirklich schade ist, denn die Insel hat viele sehr gute Restaurants. Es wäre schade, diese nicht auszuprobieren!

Doch viele der Naturwunder, die es auf Aruba zu sehen gibt, und die paradiesischen Sandstrände sind dann doch wieder typisch für die Karibik.

Durchschnittlich hat es auf Aruba 27 Grad C und die Insel hat mehr Sonnenstunden, als jede andere Karibikinsel. Deshalb hört man hier den Ausspruch “Solo ta brilla“ – die Sonne scheint – überaus oft als Argument, für einen Urlaub auf der Insel. Passatwinde sorgen für eine angenehme Brise und Regenschauer gibt es hier nicht oft und wenn, dann nur kurz.

Die Insel ist so bunt und facettenreich wie die Bewohner. Türkisblaues Meer, strahlend weiße Strände, kleine malerische Buchten, Häuser in zarten Pastelltönen mit niederländischen Giebeln, Kalksteinhöhlen, enorme Sanddünen oder riesige Aloe-Sträucher gilt es zu entdecken.

Auf Aruba gibt es viele Wassersportmöglichkeiten aber auch zu Land kann man die Insel gut entdecken. Sei es mit dem Rad, zu Fuß, auf einem Pferderücken, mit einem Jeep oder E-Bike – die Auswahl ist mannigfaltig.

Langeweile gibt es hier nicht, denn es gibt unglaublich viel zu sehen oder auch zu tun. Falls man genug von Sonne und Sport hat, kann man Ausflüge machen und eines der vielen Naturwunder entdecken. Wer außerdem noch Lust auf exklusives Shopping, pulsierende Clubs, Casino oder Wasserfontänen-Shows hat, der ist nach Sonnenuntergang im Bereich des Palm Beach genau richtig!

Aruba: Strände ohne Ende

Hier wird jeder fündig. Es gibt auf Aruba eine Vielfalt an einmalig schönen Stränden.

Eine kleine Auswahl für Sie vorab:

  • Boca Catalina: eine kleine und stille Bucht (unter der Woche!), kristallklares, ruhiges Wasser ideal zum Schnorcheln und Baden für die ganze Familie.
  • Malmok Beach: liegt 3 km nördlich von der pupulären Palm Beach entfernt. Der traumhafte Strand ist etwa 700 m lang, ein schmaler sandiger Abschnitt, der die Kalkstein- und Felsterrasse entlang der Küste unterbricht. Seichtes, klares Wasser, wunderbar zum Schnorcheln und Schwimmen. Auch ein beliebter Ort für Schnorchel-Bootsausflüge.
  • Palm Beach: 3 km lang, viele schöne Hotels sind hier zu finden, Piers, Bars, Shops, Restaurants. Ruhiges Wasser, gut zum Schwimmen und Schnorcheln.
  • Andicuri Beach: das Paradies der Body-Boarder! Kräftige Brandung, starke Strömung, sandige Bucht eingebettet zwischen den Klippen, hohe Wellen, nicht überlaufen, keine Bars. Nur mit einem Jeep erreichbar!
  • Arashi Beach: perfekter Ort zum Schnorcheln und/oder Baden, Schwimmen mit der ganzen Familie. Weißer Sandstrand, Duschen, Liegestühle, Bar.
  • Baby Beach: abgeschieden, einmaliges flaches, kristallklares Wasser in einer ruhigen Lagune – ein Strandparadies für die Familie. Erfrischungen & Snacks sind erhältlich und natürlich kann man hier auch gut schnorcheln.
  • Eagle Beach: wurde schon zum drittschönsten Strand der Welt gekürt! Breiter, einmalig schöner, weißer, weicher Sandstrand! Hier findet man auch die berühmten Fofoti-Bäume, beliebtes Motiv von Fotografen aus aller Welt!
  • Hadicurari Beach (Fisherman’s Huts): Hot-Spot der Windsurf- und Kite-Künstler!
  • Rodger’s Beach: Ein verborgenes Juwel – bekannt für das ruhige Wasser und die private Atmosphäre, obwohl es ein öffentlicher Strand ist. Das Wasser ist anfangs flach, aber weiter draußen kann man wunderbar schwimmen!
  • Surfside Beach: langer, schmaler Strandstrand, ideal für Picknicks unter Bäumen. Stadtstrand mit Bars und Restaurants.

Wassersport auf Aruba

Im kristallklaren Wasser herrscht reges Treiben. Auf den Wellen reiten Kite- oder Windsurfer, in ruhigeren Buchten versuchen sich Body-Boarder und Wasserschifahrer. In den Tiefen des Meeres warten faszinierende Riffe und Wracks auf Taucher und beim Schnorcheln entdeckt man unzählige tropische, in allen Farben schillernde Fische. Riesige Schwärme von Schnappern und Grunzern sind typisch für Aruba, besonders hübsch allerdings sind der blaue Papageienfisch, der Blaustirn-Kaiserfisch oder der winzige Riffbarsch.

Ob Anfänger oder Profi, auf Aruba findet man immer geeignete Stellen zum Surfen und Kitesurfen. Die ständigen Passatwinde, die flachen Gewässer und die Wellen sorgen für ideale Bedingungen, auch zum Stand-Up-Paddeln, das immer beliebter auf Aruba wird! Es gibt auch viele Verleihe und Schulen, falls man auf den Geschmack gekommen ist.

Dasselbe gilt für Taucher. Aruba bietet mit mehr als 27 Tauchplätzen, die gleichermaßen geeignet für Anfänger oder erfahrene Taucher sind, ideale Bedingungen. Die Tauchplätze sind bis zu 30 m tief und außer alten Wracks kann man unter anderem dort auf Mantas, Barrakudas, Rochen, Schildkröten, Muränen, Kugelfische, Stein-, Stern-, Platten-, Finger-, Berg- und Feuerkorallen, Seesterne und Schwämme treffen.

Aruba eignet sich aber auch hervorragend zum Segeln, Hochseefischen, Parasailing, Jetschi, Seabob fahren. Man kann aber auch einen spannenden Unterwasser-Ausflüge mit einem (Semi)-U-Boot oder per Sea Trek unternehmen. Mit dem Kajak oder dem Kanu lassen sich die ruhigen Gewässer und die Mangroven-Lagunen von Arubas südlichem Zipfel entdecken. Gleichzeitig kann man dabei auch Vögel beobachten!

Die Naturwunder auf Aruba

Aruba hat noch viel mehr zu bieten, als Wasser und Strände. Es gibt auf der Insel tatsächlich tolle Ausflugsziele und echte Naturwunder, wie zum Beispiel den berühmten Natur-Pool, auch „Conchi“ genannt. Im Nationalpark Arikok, umgeben von Vulkangestein und Wasserfontänen, liegt er in einer Senke einer Felsformation. Spektakuläre Wellen brechen immer wieder über die Felsen und fluten so den Pool. Erreichbar ist das Terrain zu Fuß, per Jeep oder auf dem Rücken eines Pferdes. Eine natürliche Attraktion, die man nicht missen sollte!

  • Sehr heiß, aber sehenswert ist das Innere der Fontein Kalksteinhöhle. Hier sind Felsenzeichnungen der Arawak-Indianer und Gravierungen zu sehen. In der Quadirikiri Höhle gibt es zwei Kammern mit Öffnungen, durch die von oben Licht in die Höhle fällt. Dies zaubert eine mystische und fast unwirkliche Atmosphäre.
  • Der Mount Jamanota, knapp 200 m hoch, ist der höchste Berg der Insel. Der Weg zum Gipfel ist zwar sehr steil, jedoch entschädigt der einmalige Ausblick in alle Richtungen für die Strapazen!
  • Der Nationalpark Arikok ist auch bestens für Wanderungen geeignet. Er nimmt knapp ein Fünftel der Insel Aruba ein und wartet mit Höhlen, schroffen Felsformationen, Sanddünen und schönen Stränden auf. Auch hier sieht man die durch den Wind schief wachsenden Divi-Divi-Bäume, Kakteenfelder, exotische Blumen und Aloe-Pflanzen. Die Wildnis lässt grüßen!
  • Die schroffe Küste am Dos Playa kann nur mit dem Jeep bzw. zu Fuß erreichen. Die Bucht ist abgesehen von den Surfern, denn hier sind die Windverhältnisse optimal, fast menschenleer.
  • Vogelliebhaber werden im Bubali Vogelschutzgebiet fündig. Vom Aussichtsturm aus kann man die Nistplätze von mehr als 80 Zugvogelarten beobachten.

Interessante Ausflugsziele

Sehenswert ist das Aruba Aloe-Museum. Ein spannender und kostenloser Rundgang informiert über die lange Tradition des Pflanzenanbaus und die Pflanze selbst, sowie über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und Erzeugnisse. Seifen, Lotions, Schaumbäder, Haut-Repair-Cremes, Sonnenschutzmittel oder Deodorants werden hier gefertigt und natürlich auch verkauft.

Die berühmten Flamingos sind übrigens nur auf der Privatinsel Renaissance Island (gehört zum Renaissance Aruba Resort & Casino) zu bestaunen. Am Flamingo Beach stelzen die pinkfarbenen Vögel gemächlich über den leuchtend weißen Sandstrand. Das macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch für unvergesslich schöne Fotomotive. Ein Speedboot bringt die Gäste zum Hotel. Da aber offiziell die Tagespässe abgeschafft wurden, muß man schon Hotelgast sein, um dieses Highlight zu erleben.

Falls man mit Kindern urlaubt, so ist die „The Butterfly Farm Aruba“ wirklich ein lohnendes Ziel. Besonders, wenn man bunte und leuchtende Kleidung trägt, denn darauf landen dann die Schmetterlinge auch mal gerne. Das liebevoll gestaltete Areal lässt die Zeit im Flug vergehen. In Santa Cruz gibt es ein Schutzgebiet für Esel, die gerne gefüttert und gestreichelt werden und auch auf der Straßenfarm im Nordosten kann man an interessanten Führungen teilnehmen.

Oranjestad, die Hauptstadt Arubas, ist eher auf den Tourismus der Kreuzfahrt-Gäste ausgerichtet, was wirklich schade ist. Denn die vielen bunten und hübschen Häuser und die kleine kostenfreie Straßenbahn, die durch die kleinen Seitenstraßen bummelt, hätten schon Flair. Jedoch sieht man vorrangig viele Malls und Luxusshops und Touristen, wenn gerade Kreuzfahrtschiffe am großen Pier vor Anker liegen und die Menschen ausströmen. Trotzdem sollte man zumindest einmal dort gewesen sein.

San Nicholas sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Hier findet seit 2016 jedes Jahr die „Aruba Art Fair“ statt. Internationale Künstler und lokale Talente verzieren die Fassaden und Mauern mit sogenannten „Murals“, also Wandmalereien. Es gibt tatsächlich erstaunliche Wandbilder zu sehen.

Inselfakten

  • Die Karibikinsel Aruba bildet zusammen mit Curaçao und Bonaire die ABC-Inseln. Aruba gehört zu den niederländischen Antillen. Die Inselgruppe liegt nur 25 km vor der venezolanischen Küste in Südamerika. Aruba wird von einer eigenen Regierung verwaltet, gehört aber zu den Niederlanden, daher besitzt jeder Inselbewohner einen niederländischen Pass.
  • Amtssprachen: Niederländisch und Papiamento.
  • Die Landeswährung auf Aruba ist der Florin (Antillen-Gulden). Überall auf der Insel wird außerdem der US-Dollar akzeptiert.
  • Flughafen: Aeropuerto Internacional Reina Beatrix – er wurde nach Königin Beatrix der Niederlande benannt.
  • Hauptstadt: Oranjestad
  • Fläche: 180 km²
  • Transport: Es gibt ein gutes Busnetz rund um Palm Beach, Eagle Beach und Oranjestad. Es gibt es außerdem viele Leihfahrräder. Bei Taxifahrten sind die Preise festgelegt und sollten im Voraus überprüft werden. Es gibt kein Taxameter. Mietwagenstationen gibt es am Flughafen und in der Nähe der großen Hotels.
  • Klima & Reisezeit: Im Schnitt ist es auf Aruba angenehme 27 Grad warm, es gibt kaum Niederschläge, dafür die meisten Sonnenstunden in der Karibik. Hurrikansaison ist von Juli bis Oktober, dann ist es sehr heiß und windstill. Während der restlichen Monate weht ein angenehmer Wind. Das Meer hat mehr als 25 Grad C.

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