Tag 1

Am 2. Mai ging es endlich los: Am frühen Nachmittag wurden wir von Emirates am Flughafen Wien verabschiedet und nach einer kurzen Stärkung in der Lounge ging es via Dubai nach Sri Lanka. Die fünf Stunden nach Dubai vergingen dank des umfangreichen Entertainments an Bord sprichwörtlich wie im Flug.

In Dubai hatten wir einen kurzen Aufenthalt, wo wir uns auf dem wirklich riesigen Flughafen die Füße vertreten konnten oder auch die zahlreichen Geschäfte aufsuchen konnten, in denen auch nach Mitternacht noch die Kassen klingelten.

Von Dubai erreicht man Colombo, die Hauptstadt Sri Lankas in vier Stunden. Diese nutzten wir für ein kleines Nickerchen, ehe wir um 8:30 Uhr auf der Insel der Gewürze ankamen, wo wir bereits von den Vertretern unserer Agentur mit herrlich duftenden Blumenkränzen und einem herzlichen „Ayubowan“ empfangen wurden.

Tag 2

Unser Reiseleiter für die nächsten Tage war Namil, der mit uns sein umfangreiches Wissen über die Sehenswürdigkeiten, Kultur und Brauchtümer des freundlichen Inselstaates, der „Perle im Indischen Ozean“, teilte.

Zunächst ging es in den Badeort Negombo, circa 30 Minuten nördlich vom Flughafen entfernt, wo wir die erste Nacht verbringen sollten. Übernachtet haben wir im Jetwing Blue, das am langen und breiten, fast goldenen Sandstrand liegt, ein ansprechendes Hotel mit toller Open-air-Küche. Vom Zimmer hatten wir einen super Ausblick auf den kühlen Pool, der auch gleich von fast allen gestürmt wurde.

Rein ins kühle Nass nach dem Flug und direkt unter die Palmen am Strand! Da hätten wir sicher noch länger verweilt, aber weitere Hotelbesichtigungen und eine Präsentation der Jetwing Hotels und Resorts standen am Nachmittag auf unserem Programm.

Am Ende dieses ereignisreichen Tages schlummerten wir gleich friedlich ein und träumten schon von den Elefanten, die wir am nächsten Morgen besuchen sollten.

Tag 3

Zeitig ging es nach dem Frühstück los nach Pinnawala, wo ein Besuch des Elefantenwaisenhauses alle entzückte. Wir konnten den Dickhäutern bei der ausgiebigen Badezeit im Fluss zuschauen – was für ein Erlebnis, sicherlich eines der Highlights der Touristenattraktionen Sri Lankas. Die Elefantenjungen hatten sichtlich Spaß und schubsten sich gegenseitig ins Wasser – man konnte sehen, dass dort gut auf die verwaisten Elefanten aufgepasst wird.

Weiter ging die Fahrt nach Polonnaruwa, wo wir am späten Nachmittag die Tempelanlagen und Buddhafiguren bestaunen konnten. Polonnaruwa ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und besonders der 14 Meter lange liegende Buddha ist beeindruckend. Die gesamte Anlage ist sehr weitläufig und in kurzer Zeit konnten wir uns einen guten Überblick verschaffen, wie sich das Leben in der alten Königsstadt abgespielt hat.

Weitergefahren wurde nach Sigiriya, wo wir am nächsten Tag den Löwenfelsen erklimmen sollten.

Tag 4

Ein weiterer Höhepunkt jeder Rundreise sind die Wolkenmädchen, die in der Felsenfestung von Sigiriya zu bewundern sind. Die berühmten Wandmalereien sind über 1.500 Jahre alt und die lustvollen Gemälde erfreuen noch heute die zahlreichen Besucher. Höhenangst sollte man allerdings keine haben, um die exotischen Mädchen zu bewundern, denn eine Wendeltreppe führt entlang des Felsens zu den Malereien.

Das war aber erst der Anfang, denn weiter ging es zu den Löwenpranken, die den Aufstieg zum ehemaligen Palast auf der Spitze des Löwenfelsens markierten. Der herrliche Ausblick auf die üppige Landschaft entschädigt aber auf jeden Fall.

Unser Reiseleiter Namil erklärte uns, dass wir zu einer sehr ereignisreichen Zeit nach Sri Lanka gekommen wären. Es würde nämlich in zwei Tagen Vollmond sein und der Vollmond im Mai ist Sri Lankas größtes buddhistisches Fest.

Wer jetzt an eine Full-Moon-Party wie in Thailand denkt, liegt da allerdings komplett falsch. Der Tag davor und danach ist frei, somit können alle Buddhisten des Landes an den Festivitäten und an den Umzügen teilnehmen oder eine der zahlreichen Tempelanlagen mit Opfergaben besuchen. Viele Geschäfte haben geschlossen, drei Tage gibt es keine alkoholischen Getränke und an den Straßen wird Essen, Limonade und Eis verteilt.

Zahlreiche Lampions und Lichter schmücken die Straßen und am Abend sind die Städte bunt beleuchtet – ein wahres Lichterfest! Davon konnten wir uns in der Königsstadt Kandy selbst überzeugen.

Nach Colombo ist Kandy die zweitgrößte Stadt Sri Lankas und hier wird das Vollmondfest zu Ehren Buddhas am ausgiebigsten gefeiert, ist es doch auch der Ort des berühmten Zahntempels, wo ein Zahn von Buddha aufbewahrt wird, und Kandy ist somit eine wichtige Pilgerstätte des Buddhismus. Außerdem konnten wir uns noch eine rhythmische und sehr enthusiastische Performance der Kandy-Tänzer im Kulturzentrum ansehen.

Tag 5

Am Tag des Vollmondes besuchten wir den heiligen Zahntempel. Die meisten Gläubigen waren an diesem Tag ganz in Weiß gekleidet und brachten Opfergaben in der Form von Blumen zum Tempel und wir konnten die Frauen beobachten, wie sie in Meditation versunken waren.

Nach diesem kurzen, aber sehr aufschlussreichen Ausflug in die buddhistische Kultur ging es nun auf der vor Kurzem eröffneten Autobahn in den Süden nach Galle. Autofahren auf Sri Lanka ist ein kleines Abenteuer, denn außer der Autobahn von Colombo runter in den Süden gibt es keine Schnellverbindungen. Aber dafür sieht man auf diesen Landstraßen, die quer durch Dörfer und Städte führen, oft so manche Kuriosität, wie beispielsweise Elefanten auf der Überholspur.

Im Süden angelangt, fällt bei der Stadtrundfahrt durch die Hafenstadt Galle gleich der Einfluss der Holländer auf, wie zum Beispiel das von den Oranjes errichtete Fort, eines der größten in Südostasien.

Auf dem Weg von Galle in den Badeort Bentota konnten wir einen Umzug vom Bus aus miterleben. Viele Menschen mit farbenfrohen Kostümen, wie wir schon bei den Kandy-Tänzern gesehen haben, und viele bunte Fahnen säumten die Straßen – ein Fest der Sinne! Unser nächster Stopp war auf einer Schildkrötenfarm, wo gerade drei Meeresschildkrötenbabys schlüpften, die wir dann auch gleich „taufen“ durften und die dann sogleich ihre erste Runde im Schwimmbecken drehten. Das klappte doch schon ganz gut. Drei Tage bleiben die Babys in den Becken auf der Schildkrötenfarm, dann kriechen die Schildkröten vom Strand ins Meer und der harte Überlebenskampf beginnt.

Nach diesem Geburtserlebnis ging es weiter zu den Badeorten, wo wir einige Hotels besichtigten. Besonders entspannend: das Hotel Villa Lanka Pearl zum Ayurveda-Aufenthalt und das Avani Bentota, ein weitläufiges und modernes Resort direkt am Strand. Übernachtet wurde in Beruwala im Eden Resort und Spa.

Tag 6

Bevor es am Vormittag mit Hotelbesichtigungen weiterging, nutzten wir die Gunst der Stunde und das Frühaufsteher-Frühstück, damit wir noch einen Strandspaziergang mit anschließendem Baden im Indischen Ozean einbauen konnten. An diesem Vormittag folgten noch weitere Hotelbesichtigungen und am frühen Nachmittag kamen wir wieder in der Hauptstadt an, wo es noch kurz in ein Einkaufszentrum ging, um letzte Urlaubssouvenirs für unsere Lieben daheim zu kaufen.

Den letzten Abend ließen wir bei einem Abendessen mit der Geschäftsleitung von Jetwing Travel ausklingen.

Tag 7

Am nächsten Morgen wurden wir zeitig zum Flughafen gebracht für unseren Heimflug nach Wien via Dubai mit Emirates. Die Tage auf Sri Lanka waren wunderschön und gingen leider viel zu schnell vorbei. Wir waren uns alle einig: Wir kommen wieder, aber dann definitiv länger oder vielleicht sogar auf eine Ayurveda-Kur.

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Über den Autor:


Während seines Studiums sammelte Mustafa Erfahrungen in der Reise- und Fluglinien-Branche. Seine Leidenschaft ist das Reisen und das Kennenlernen neuer Kulturen. Das Wasser ist sein Element und er nützt jede Gelegenheit zum Schwimmen.
E-Mail: mustafa.ilerin@taipan.at
Tel.: +43 (1) 90 229-814