Chile: lang und schmal – weltweit unübertroffen

Sternenbeobachtung in der trockensten Wüste der Welt, Jahrtausende alte Gletscher im Süden, magische Wälder und Seen zu Füßen eindrucksvoller Vulkane, Inseln voller Legenden, traditionsreiche Weinproduktion, anspruchsvolle Kletterrouten und eine kosmopolitische Hauptstadt. Chile bietet für jeden Geschmack etwas.

Unbedingt besuchen:

  • Atacama Wüste: karg, trocken und von unglaublicher Schönheit
  • El Tatio: weltweit höchstgelegenes Geysirfeld
  • Rapa Nui: die geheimnisumwobene Osterinsel
  • Valparaíso: das Juwel am Pazifik
  • Nationalpark Torres del Paine mit den bizarren Bergen Cuernos und Torres
  • Punta Arenas an der Magellanstraße
  • Lago Todos Los Santos: “Allerheiligen See“ am mächtigen Vulkan Osorno
  • Santiago de Chile: dynamische und weltoffene Metropole
  • Feuerland: das Ende der Welt
  • Kap Horn: südlichster Ort Südamerikas
  • Viña del Mar: berühmtes Seebad

Vor der fantastischen Kulisse schneebedeckter Vulkangipfel der Salar de Atacama ist ein Sonnenuntergang im Valle de la Luna (Mondtal) ein Highlight jeder Chile-Reise. Nur eine andine Sternenbeobachtung kann dies noch toppen.

Nur einen Katzensprung von Punta Arenas – der Stadt „am Ende der Welt“ – liegen die Antarktis und Feuerland. Dem Entdecker der Magellanstraße wurde hier eine wunderschöne Statue gewidmet.

Im chilenischen Teil Patagoniens befindet sich der eindrucksvolle Nationalpark Torres del Paine, der als einer der landschaftlich schönsten Orte der Welt und zum Biosphärenreservat deklariert wurde. Die drei mächtig in den Himmel ragenden gleichnamigen Granitnadeln sind ganz zu Recht sein Wahrzeichen.

Wohl jeder von uns kennt die Osterinsel vom Namen her und doch können sie die wenigstens geographisch einordnen. Was man kennt sind die charakteristischen Figuren aus Tuffstein, übergroß, auf einer Insel, irgendwo auf der anderen Seite unserer Erde. Mitten im Südpazifik liegt dieses geheimnisvolle Eiland und ist ein absoluter Geheimtipp.

Allerlei

In Chile geben sich Moderne und Tradition die Hand. Altes Brauchtum wird bewahrt und gelebt, zugleich präsentiert sich das Land aber auch weltoffen.

Für Kulturinteressierte gibt es jede Menge Angebote. Interessante Traditionen erlebt man bei den indigenen Völkergemeinschaften wie den Rapa Nui, den Chiloten, den Aymaras oder den Mapuches.

Unumstrittene Kulturhauptstadt ist Valparaíso mit seinen 40 Hügeln und den historischen Bergaufzügen.

Wer hat noch nie von Isabel Allende gehört? Eine großartige chilenische Schriftstellerin, die sich mit ihren Büchern in die Herzen der Menschen geschrieben hat. Ursprünglich in Lima geboren, verbrachte sie den größten Teil ihrer Kindheit in Chile. Auch Pablo Neruda ist eine bekannte Persönlichkeit des Landes, der 1971 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.

Kulinarik

Der erste Gedanke bei chilenischer Gastronomie ist Wein, aber die Vielfalt des Landes schlägt sich auch in der Küche nieder.

Gebratener Fisch, Muscheln und frische Meeresfrüchte zählen zu den gängigen chilenischen Gerichten. Gutes vom Rind kommt gedünstet mit Erdäpfelpüree und einem Tomatensalat (ensalada a la chilena) auf den Tisch. Gegrilltes heißt wie überall in Südamerika „asado“. Gebratenes Lamm ist besonders empfehlenswert.

Schon die Ureinwohner Chiles waren Fans dieses Gerichts. Curanto wird aus dem, was da ist (Fisch, Fleisch, Meeresfrüchte) und abhängig von der Anzahl der Gäste in Blätter eingewickelt und mit heißen Steinen in einem Erdloch langsam gegart. Das Ergebnis ist ein Festtagsessen, das seinesgleichen sucht. Wem kein Erdloch inklusive Feuer zur Verfügung steht, kocht ganz einfach im Topf.

Bitte bestellen

  • Ajiaco: Fleischsuppe
  • Carbonda: eine Art Minestrone aus Gemüse und Fleisch
  • Caldillo de congrio: Suppe aus Meeres-Aal
  • Arrollado huaso: Schweinefleisch-Roulade mit Chilisauce
  • Charqui de caballo: getrocknetes Pferdefleisch
  • Chapalele: Kartoffelbrot
  • Chorillana: deftig, Pommes Frites mit Fleisch, Würstchen und Spiegelei
  • Curanto en hoyo: ausgesprochen traditionell, verschieden Zutaten im Erdofen gegart
  • Ensalada de digüeñes: Pilze mit Koriander, Zwiebel und Zitrone
  • Porotos granados: Bohneneintopf
  • Pebre: scharfe Chili-Sauce
  • Humitas: eine traditionelle Nachspeise aus Maisbrei

Das Nationalgetränk ist Pisco, den aber auch das Nachbarland Peru für sich beansprucht. Das Destillat aus Traubenmost wird gemixt mit Eiweiß und Limette den klassischen Aperitivo Pisco Sour.

Aromatische Rotweine wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Carménère stammen aus den hervorragenden Weingebieten Valle de Elqui, Limarí und Valle de Aconcagua. Der Besuch eines Weingutes mit Verkostung ist auf jeden Fall eine gute Idee und äußerst lohnenswert.

Frisch mundet Mote con huesillos aus getrockneten Pfirsichen, Wasser, Weizen und Zucker.

Beste Reisezeit für Chile

Die Jahreszeiten sind entgegengesetzt zu denen in Europa. Das Klima wechselt durch die enorme Längenausdehnung des Landes vom regenarmen Norden zum niederschlagsreichen Süden. Am wärmsten ist es im Jänner und Februar, am kältesten dagegen im Juli.

Allgemein gelten die Monate Oktober bis Dezember sowie April bis Mitte Juni als die beste Reisezeit. Den Norden kann man ganzjährig bereisen.

Klimatabelle für Santiago de Chile:

Monat Sonnenstunden

pro Tag

durchschnittliche Tagestemperatur Regentage

pro Monat

Jänner 10 29 0
Februar 9 28 0
März 8 27 1
April 6 23 1
Mai 5 18 4
Juni 4 15 5
Juli 4 15 5
August 5 16 6
September 6 18 3
Oktober 7 22 2
November 8 25 1
Dezember 10 28 0

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Über den Autor:


Susanna blickt bereits auf 35 Jahre Erfahrung in der Reisebürobranche zurück. Ihre unterschiedlichen Reisen nach Asien, Südamerika und auf den afrikanischen Kontinent sind Motivation und Inspiration für ihre Arbeit.
E-Mail: susanne.raidl@taipan.at
Tel.: +43 (1) 90 229-912