Ecuador – reisen Sie Ihre Sehnsucht

Der Andenstaat fasziniert mit seinen farbenprächtigen Märkten, aktiven Vulkanen, tropischen Regenwäldern, weiten Hochebenen und der kolonialen Schönheit seiner Städte. Nicht zu vergessen die Exotik der Tierwelt und die Freundlichkeit der Ecuadorianer. In dieser breiten Palette an Natur und Kultur ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Top-Sehenswürdigkeiten im Überblick:

Vier Herzen schlagen in Ecuadors Brust:

  • die wirtschaftlich bedeutende Küstenregion
  • die touristische Andenregion Sierra
  • der Oriente – üppiger Amazonasregenwald
  • der zauberhafte Galápagos Archipel

Nehmen Sie die Schiene! Ein einzigartiges und aufregendes Abenteuer ist die kurze Fahrt mit der Andenbahn von Alausi zur Teufelsnase. Die Spitzkehren in der steilen Felswand bewältigen Lokführer und Bremser routiniert und mit Feingefühl. Ein Adrenalinschub ist auf jeden Fall garantiert.

Die Galápagos Inseln sind das Sehnsuchtsziel schlechthin. Die Anreise ist zwar lang, aber die Eindrücke dafür besonders intensiv, lohnend und für immer in Erinnerung bleibend. Nirgendwo sonst erlebt man das fesselnde Intermezzo von Vulkanen und Ozean derart hautnah. Nirgendwo sonst werden Sie mit Seelöwen auf Du und Du sein und nirgendwo sonst bestaunen Sie die blauen Füße der Tölpel aus nächster Nähe. Galápagos ist eines der letzten Paradiese der Erde und bei einer Reise nach Ecuador auf jeden Fall ein „must-see“.

  • herausragende Kolonialstadt Quito
  • Mitad del Mundo: punktgenau am Äquator
  • Galápagos: die Arche Noah des Landes
  • mystischer Nebelwald Mindo
  • Otavalo: größter indigener Markt des Kontinents
  • Cuicocha Kratersee: ein einmaliges Fotomotiv
  • Papallacta: heiße Thermalquellen
  • Quilotoa Kratersee: fantastisch türkises Wasser
  • Teufelsnase: aufregendste Bahnfahrt
  • Ingapirca: geheimnisumwitterte Inka-Ruinenstätte
  • Cuenca: Zentrum der Panama-Hüte

Allerlei

Die verschiedenartigen Regionen beeinflussen nicht nur das Leben der Einwohner, sondern auch die Kultur. Der Anteil der indigenen Bevölkerung ist mit rund 40 % sehr hoch. Diese Gruppe bewahrt auch heute noch die jahrhundertealten Traditionen und lebt zum größten Teil in den Andengebieten. Besonders auffallend sind die farbenprächtigen Trachten und Märkte. Hier taucht man ein in ein Potpourri aus Hüten, schwarzen Zöpfen, Ponchos und Ständen, die von Medizin über Kleidung und Lebensmittel auch Strickwaren, handgewebte Teppiche und bunte Gürtel feilbieten. Werfen Sie auch einen Blick auf die Schuhe: Damen tragen schwarze, die Herren weiße.

Apropos Hüte: Obwohl der Name auf ein anderes Land hinweist, wird der typische Panama-Hut seit jeher in Ecuador gefertigt. Aus feinem Toquillastroh fabriziert, lässt er sich problemlos zusammenrollen und als Souvenir nach Hause mitnehmen.

Das koloniale Erbe ist in Quito und Cuenca besonders ausgeprägt. Beide Städte protzen mit ihren historischen Bauten und schmucken Kirchen.

Seinen Namen verdankt das Land übrigens der Äquatorlinie, die hier ihre bemerkenswerteste Passage durchläuft.

Kulinarik

Die Küche Ecuadors ist vielfältig und man entdeckt so manch ausgefallene Köstlichkeit wie das zu Festessen servierte gegrillte Meerschweinchen, an dem sich naturgemäß die Geister scheiden. Aber wie heißt es so schön: andere Länder – andere Sitten!

Ziegengeschnetzeltes in deftiger Soße – Seco de chivo – ist da vielleicht etwas weniger exotisch.

Mais, Erdäpfel und grüne Kochbananen sind die wichtigsten Zutaten der Küche und werden in allen möglichen Varianten zubereitet. Traditionell sind gefüllte Teigtaschen aus Maismehl in Bananen- oder Maisblätter gewickelt – die Tamales. Je nach Füllung gibt es sie mild oder pikant.

Zu so gut wie jedem Gericht gibt es Patacones – frittierte Kochbananen. Salsa de Aji, eine scharfe Soße aus Tomaten, Zwiebeln und Koriander, passt dazu und zu vielem anderen hervorragend.

Viele Speisen sind mit Koriander gewürzt. Wer ihn nicht mag, sollte dies auf jeden Fall vor der Bestellung kundtun.

Ecuador ist der weltweit größte Bananenproduzent – kosten Sie die süßen Früchte dort, wo sie wachsen.

Unbedingt kosten

  • Ceviche: kalt servierter Mix aus rohen Meeresfrüchten, Zitrone und Koriander
  • Empanada: gefüllte Teigtasche
  • Hornado: am Spieß gebratenes ganzes Schwein
  • Encebollado: Fischeintopf (gut als Anti-Katermittel geeignet)
  • Cuy: gebratenes Meerschweinchen
  • Uchumanga: Eintopf aus variablen Zutaten
  • Bolón de Verde: gefüllte, pürierte Kochbanane
  • Pescado encocado: gekochter Fisch in herzhafter Kokosmilch
  • Colada morada: heiß und blutrot aus Früchten und Maismehl

Viele Getränke werden heiß serviert – ob es an der Höhe liegt?

Canelazo ist das Nationalgetränk schlechthin und besteht aus heißem Wasser, Zuckerrohrschnaps, Zimtnelken, Naranjillasaft und Zimt. Naranjilla bedeutet „kleine Orange“, ist tatsächlich aber eine Verwandte der Tomate.

Schon die Inkas schätzten Chicha, ein aus Mais hergestelltes Bier, das ganz schön hochprozentig sein kann. Davon gibt es auch eine alkoholfreie Variante: die Chicha morada.

Cerveza geht immer, werden doch einige der besten Biersorten des Kontinents in Ecuador produziert. ¡Salud!

Beste Reisezeit für Ecuador

Die großen Höhenunterschiede sorgen für unterschiedliche klimatische Verhältnisse. Eine exakt beste Reisezeit, die für alle Regionen zutrifft, kann daher nicht genannt werden. Dennoch sind Reisen nach Ecuador ganzjährig interessant. Mit Regen muss jedoch immer irgendwo gerechnet werden. In den Monaten Jänner und Februar sowie Juli und August ist touristische Hochsaison.

Klimatabelle für Quito:

Monat Sonnenstunden pro Tag durchschnittliche Tagestemperatur Regentage pro Monat
Jänner
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
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Über den Autor:


Susanna blickt bereits auf 35 Jahre Erfahrung in der Reisebürobranche zurück. Ihre unterschiedlichen Reisen nach Asien, Südamerika und auf den afrikanischen Kontinent sind Motivation und Inspiration für ihre Arbeit.
E-Mail: susanne.raidl@taipan.at
Tel.: +43 (1) 90 229-912