Wer an Hongkong denkt, denkt zuerst an die sagenhaften Wol­ken­kratzer entlang des Hafens, an die luxuriösen Hotels, die ultramo­dernen Ein­rich­tun­gen für Geschäftsreisende und die wunderbaren Shop­ping-Center. Wer aber denkt an die vielen Überraschungen, die Hongkong zu einem der at­traktiv­sten Reiseziele der Welt machen? Und wer assoziiert Hongkong mit „grün“ oder Natur?

Landschaftparks

Es überrascht fast jeden Besucher, daß 40 Prozent der 1.070 Quad­ratkilo­me­ter Ge­samtfläche von Hongkong als Landschaftsparks ausgewiesen sind. Und daß insgesamt mehr als 70 Prozent als Grünfläche eingestuft sind! Die 21 Landschaftsparks von Hongkong sind „grüne Lungen“, aus­schließlich den einfachen Genüssen wie Spazieren gehen, Wandern und Pick­nicken vorbehal­ten. Flora und Fauna dieser Parks sind geschützt, es gibt außerdem spezi­elle Naturschutzreservate für Wälder, Wildtiere und Mee­resleben. Die verschiede­nen Familien-, Wald- und Natur-Wander­wege sind gut ausgeschildert und unter­scheiden sich auch nach Schwierig­keits­gra­den.

Wanderwege

Einige Wandermöglichkeiten über mehrere Etappen führen im Zick­zack von Ost nach West über atemberaubende Pfade auf den Gip­feln der Hügel auf den In­seln Hong Kong und Lantau sowie durch die New Territories. Einer der Wander­wege – der Wilson Trail – führt entlang der Nord-Süd-Achse über spektakuläre Hü­gelgipfel und Küstenlinien auf der Insel Hongkong und in die östlichen New Ter­rito­ries.

Viktoria Peak – der Hausberg

Einen ersten, aber auch bleibenden Eindruck von der Weltstadt und ihren Grünflächen erhält der Besucher am Victoria Peak, dem „Hausberg“ der Insel Hongkong. Rund um den Peak führt ein gut ausgebauter Spazier­weg, den auch ungeübte Wanderer in 45 Minu­ten problemlos bewälti­gen können. Die Ausblicke sind überwälti­gend: Die Wolkenkratzer von Hong Kong Island und Kowloon, der Hafen, einer der geschäftigsten der Welt, die vorgelagerten Inseln bis hin nach Lantau, die ländlichen New Ter­ritories in der Ferne und die grünen, bewaldeten Hänge rund um die Insel selbst.

Inseln

In Hongkong, einem Territorium mit mehr als 260 Inseln, gelten Fähren­überfahrten zu den bes­ser bekannten Inseln als ein „Muss“. Lantau, Cheung Chau, Lamma und Peng Chau werden regelmäßig von dreistöckigen Fähren, Ho­vercrafts oder Schnellboo­ten ab Central District angefahren. Andere Inseln in den ruhi­gen Ge­wässern des Süd­chinesischen Meeres sind von den weni­ger oft fah­ren­den kai dos („kleine Schiffe“) oder gemieteten Sampans abhän­gig, um ihre Kontakte zur Außenwelt zu halten.

  • Lantau ist die größte Insel von Hong Kong, doppelt so groß wie Hong Kong Island. Aber hier lebt nur ein Bruchteil der Bevölkerung. Zur Insel ge­hören weiße Sand­strände und Klöster auf den Hügelgipfeln mit herrlichem Aus­blick. Das bekannteste Kloster – Po Lin – wird trotz des kon­stanten Be­sucherstroms religiös stark ver­ehrt. Hauptsehenswürdigkeit hier ist der welt­größte im Freien sit­zende Bronze-Buddha. Die 30-Meter Statue blickt gelassen über be­waldete Täler und fel­sige Hügel auf das Süd­chinesi­sche Meer. Unter­halb des Podestes der Statue befin­det sich der Lantau Tea Garden, die ein­zige Teeplantage Hong Kongs. Doch Lantau hat noch mehr zu bieten. Zum Beispiel die in der Nähe des Großflughafens Chek Lap Kok gele­genen Schutzwälle und Kanonen des Tung Chung Forts: Im impe­rialisti­schen China anno 1817 erbaut, um die Schiffswege nach Kanton zu kontrollieren, be­herbergt das Fort heute eine lokale Grund­schule und Re­gierungsbüros.
  • Einige Kilometer Richtung Westen – mit dem Bus, Taxi oder zu Fuß die Kü­ste ent­lang – liegt eines der malerischsten Dörfer von Hong Kong. Tai O ist eine vorgela­gerte Insel der Tanka Fischer, abge­schnitten durch einen Fluss­lauf, der über eine Zugbrücke überwun­den werden kann. Die Kanäle sind bebaut mit hölzernen Stelzenhäus­chen. Und die engen Gas­sen des Dorfes sind voller prä­hi­sto­rischer animistischer Gebetssteine und kleiner, Jahrhun­derte alter chinesischer Tempel.
  • Cheung Chau in der Nähe der Südküste vor Lantau, ist ein „Muss“ für je­den Hong Kong Besucher, weil es hier auf so wenig Raum so viel zu se­hen gibt. Eine Fischerdschunken-Flotte liegt im Hafen vertäut. In kleinen Läden auf der au­tofreien Insel kann man Opfergaben aus Papier, getrock­nete Mee­resfrüchte und an­dere Nah­rungsmittel kaufen. Tempel, die den Göttern des Meeres gewidmet sind, stehen entlang der Meereskanäle und Strände. Auch Höhlen, die im 19. Jahrhundert Unterschlupf für Piraten ge­wesen sind, laden zum Verweilen ein. Das Leben verläuft hier gemächlich. Nur jedes Jahr im Mai kommen Hun­derte Besu­cher auf die Insel, um beim spektakulären Bun Festival dabei zu sein. Dieses Fest wird abgehalten, um die Seelen der verstorbe­nen Insulaner zu besänfti­gen, die einst bei Massa­kern von Piraten getötet worden oder der Pest zum Opfer ge­fallen sind. Höhe­punkt des Festes ist eine Prozession, bei der ver­kleidete Kin­der unsichtbar an Drahtge­binden befestigt hoch in der Luft schweben – als stünden sie auf einer Schwert­spitze oder flögen frei in der Luft umher. 16 Meter hohe Pyramiden aus Brötchen werden aufgebaut, aber sie dürfen nicht verteilt werden, bevor die Geister nicht ihren Teil abbe­kommen ha­ben. Wäh­rend des ganzen Jahres laden kleine legere Restaurants zu lecke­rem Essen ein, viele sind für ihre ausge­zeichneten Meeresfrüchte-Ge­richt be­rühmt.
  • Lamma ist die nahegelegenste vorgelagerte Insel Hong Kongs ge­genüber von Aberdeen, nur 40 Minuten Fährenfahrt vom Central District. Das größte Fi­scherdorf der ruhigen, friedvollen Insel besteht aus kleinen Villen und Landhäusern im alten Stil. Hier leben nur wenige tausend Men­schen, inklusive einer vielfältigen Gemein­schaft von Bürgern, die sich meist im Ausland aufhalten. Lamma hat viele hübsche Strände zu bieten und wird vor allem des Essens wegen besucht. Im Hauptdorf Yung Shue Wan gibt es viele Bars und Re­stau­rants, wohingegen das Hafendörfchen Sok Kwu Wan im Süden der In­sel auf chine­sische Mee­resfrüchte-Restaurants spezialisiert ist. Hier wird das Essen unter freiem Himmel auf Stel­zenterrassen serviert. An Wochen­enden und Feiertagen sind die Re­staurants sehr gut besucht. Ein Spazier­weg führt von einem zum anderen Dorf. Er verläuft an der Schulter des Mount Stenhouse, dem höchsten Hügel der In­sel. Sehr ähnlich ist auch die Insel Peng Chau, allerdings viel kleiner. Peng Chau wird mit Booten von dem Haupt-Fährenhafen (Mui Wo) von Lantau aus angefahren.

Sai Kung

In eine ganze andere Richtung führt ein Ausflug nach Sai Kung. Die Tour hilft dem Besucher, ein ländliches Stadtbild in dem malerischen, von hü­geliger Parklandschaft umgebenen Fischerhafen von Sai Kung in den nordöstlichen New Territories zu entdecken. Leicht mit öf­fentlichen Ver­kehrs­mitteln zu erreichen, ist diese Gegend sehr be­liebt bei Sportseglern, Wande­rern, Golfern und Strandliebhabern.

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