Mit knapp 70.000 Quadratkilometern ist Georgien etwas kleiner als Österreich, zählt rund 4,5 Millionen Einwohner und ist traditionell ein multiethnisches Land. Eingebettet in die einzigartigen Landschaften mit vielen Thermalquellen findet man hier einige der traditionsreichsten Kulturdenkmäler, Höhlen-Klöster und Kirchen sowie eines der ältesten Weinanbaugebiete der Welt. Bereits ab 4000 vor Christus galten die Georgier als bekannte Winzer.

Tiflis –  Uplisziche – Mzcheta

Zeitig in der Früh Ankunft in Tiflis und Transfer zum Hotel Astoria. Nach einem gemütlichen Frühstück geht es in die Festigungs- und Höhlenstadt Uplisziche.

Uplisziche verfügte über mächtige Festungsanlagen. Auf dem höchsten Punkt erhebt sich die Fürstenkirche aus dem 10. Jahrhundert, deren Inneres mit Fresken bemalt ist. Das größte Gebäude der Anlage ist Tamaris Darbasi, eine große Felsenhalle mit zwei gewaltigen Säulen.

Die Wohnhäuser sind aus dem weichen Felsen geschlagen, hatten Säulen und gewölbte Decken. Es gab ein Amphitheater, eine Apotheke, eine Bäckerei, Lagerhäuser, ein Gefängnis und einen Markt.

Uplisziche besaß eine Kanalisation aus Abflussrinnen und Wasserkanälen. Ein in die Felswand gegrabener Tunnel, der ursprünglich der Wasserversorgung der Einwohner diente, ist heute der Zugang zum Plateau.

Bevor wir in einem gemütlichen Restaurant direkt am Kura ein verspätetes Mittagessen und verfrühtes Abendessen einnehmen, besichtigen wir noch die Swetizchoweli Kathedrale in Mzcheta. Nach der Pause am Fluß haben unsere Reiseleiterin Irina und ich noch die neuesten Hutmodelle für die Saison 18/19 probiert, bevor wir den Spaziergang durch die Beislstraße zu unserem Bus antreten. Für den Bummel sollte man sich Zeit nehmen, denn es gibt sehr viele nette Souvenirläden, Vinotheken usw.

Tiflis – Kachetien – Tiflis

Ein Ausflug bringt uns in die vor allem durch ihren Weinbau berühmte Region Kachetien, zu den Abhängen des über 3000 Meter aufragenden Großen Kaukasus. Wir besichtigen das Alwerdi Kloster, wo fleißige Mönche Wein und Honig produzieren. Im Klostergarten steht ein sehr alter und beeindruckender Olivenbaum.

Unser Weg führt uns weiter nach Tsinandali. Das Weingut Tsinandali wurde 1886 gegründet. Der georgische Offizier und Dichter Alexandre Tschawtschawadse errichtete das Landhaus 1835. Das Weingut beherbergt neben seinem sanierten Hauptgebäude auch mehrere renovierte Nebengebäude und einen großen, gepflegten Park. Eine Produktion findet in diesem historischen Weingut nicht mehr statt, stattdessen fungiert es heute als Alexandre Tschawtschawadse Museum, das auch gastronomische Dienste anbietet. Hier vom Museum hat man einen herrlichen Blick auf den schneebedeckten Kaukasus und die entspannte Atmosphäre des schönen Gartens.

Auf geht es zu einer Weinverkostung in das Weingut Khareba, wo wir mit tollen polyphonen Gesängen empfangen werden. Die georgischen polyphonen Gesänge wurden von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Auf der Retourfahrt nach Tiflis besichtigen wir noch von außen die Gremier Kathedrale mit ihrem freistehenden Glockenturm und wunderschönem Blick auf den Kaukasus.

Tiflis – Baku

Unser Tag beginnt mit einer Stadtbesichtigung von Tiflis. Gemütlich schlendern wir durch die Altstadt, wo wir gleich auf die kleinste Uhr Georgiens stoßen. Einige Straßen weiter wartet schon unsere Vitaminbar auf uns. Es gibt frischgepressten Granatapfelsaft für alle. Eine tolle Erfrischung. Weiter geht es mit der Seilbahn auf die Narikala Festung, wo ein beeindruckender Ausblick auf Tiflis von oben auf uns wartet. Nach der Weinverkostung und Besichtigung im Weingut Chateau Mukhrani bilden sich menschlich/tierische Freundschaften. Schnell noch einen kleinen Imbiss eingenommen und auf geht es zum Bahnhof, wo wir mit dem Nachtexpress nach Aserbaidschan fahren. Nachdem wir uns in den Zweibettabteilen gemütlich eingerichtet haben fährt der Zug um ca 22.00 Uhr los und wir erreichen um Mitternacht den Grenzübertritt nach Aserbaidschan.

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Als erste Angestellte im Jahr 1998 hat sie die Entwicklung von Tai Pan von Anfang an mitgeprägt. Heute ist Sabine als Leiterin der Gruppenabteilung nicht nur für die Erstellung und Abwicklung aller Gruppenreisen zuständig.
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