Guatemala ist das drittgrößte Land Zentralamerikas und grenzt im Norden an Mexiko, im Süden an El Salvador und Honduras und im Osten an Belize.

Das bevölkerungsreichste Land Zentralamerika ist voll von Überraschungen. Hier findet man die beeindruckenden Maya-Ruinen von Tikal, tropische Regenwälder im Norden, Nebelwälder in den Bergen, jede Menge Vulkane, die wunderschöne Kolonialstadt Antigua sowie Traumstrände an der Pazifikküste.

Unbedingt besuchen:

  • Tikal – die antike Mayaruine
  • Antigua – barocke Kolonialstadt
  • Semue Champay – ein Wunder der Natur
  • Lago de Atitlan
  • Laguna Láchua – ein Geheimtipp
  • Flores und der Petén Itzá See
  • Livingston

Tikal – was übersetzt „Ort der Stimmen“ bedeutet, ist die bekannteste Maya-Ruine des Landes und UNESCO Weltkulturerbestätte. Früher lebten hier bis zu einer viertel Million Menschen. Heute ist das halb ausgegrabene und halb zugewachsene Kultur- und Naturerbe ein geheimnisvoller und mystischer Ort. Durch die Lage mitten im Regenwald lassen sich viele Vögel, Affen und andere Tiere beobachten.

Antigua – die ehemalige Hauptstadt Guatemalas wurde 1773 komplett bei einem Erdbeben zerstört. Danach verlegte man die Hauptstadt nach Guatemala City. Diese kleine Stadt mit Ihrer jahrhundertealten Kolonialgeschichte ist zu Recht UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu dem schönsten Mittelamerikas. Die Stadt mit Ihrer schönen spanischen Architektur, den vielen bunten Häusern und historischen Kirchen liegt inmitten eines Rings aktiver Vulkane.

Semuc Champey ist ein Naturwunder der besonderen Art – Unzählige türkisgrüne Wasserbecken reihen sich hier aneinander, die vom Rio Cahabòn gespeist werden. Da der Großteil des Wassers unterirdisch fließt, kann man hier bedenkenlos baden und das kühle Nass genießen. Den Aussichtspunkt weit über Semuc Champey sollte man auf keinen Fall verpassen. Nach einem steilen und beschwerlichen Anstieg wird man mit einem atemberaubenden Panorama belohnt.

Durch eine lange Busfahrt und einen 4-Kilometer langen Spaziergang quer durch den Urwald liegt die Lagune Láchua. Sie wird auch als Spiegel des Himmels bezeichnet, weil die Oberfläche jede Wolke in gleicher Klarheit wiedergibt. Hier finden Sie in einer einzigartigen Atmosphäre Ruhe und Entspannung.

Livingston liegt an der Flussmündung des Rio Dulce im Osten an der karibischen Küste Guatemalas. Es kann nur per Boot erreicht werden und ist eines der wenigen letzten Plätze der Garifuna-Kultur, die aus früheren Sklaven und karibischen Einwohnern entstanden ist. Die vielen bunten Häuser laden zum Verweilen ein und vielerorts hört man die traditionelle Musik der Garifuna.

Essen und Trinken:

Dieses multikulturelle Land, das von verschiedenen ethnischen Gruppen bevölkert ist, hat somit eine vielfältige wie leckere Gastronomie. Sowohl die spanische als auch die mexikanische Küche beeinflussen viele Gerichte. Hauptbestandteil der Küche Guatemalas sind Mais und Bohnen.

Landestypischen guatemaltekischen Gerichte, die Sie probieren sollten.

  • Kaq ik – besteht aus einer Suppe mit Chunto- oder Putenfleisch und mit vielen verschiedenen Gewürzen verfeinert. Dazu gibt’s verschiedenes Gemüse und Reis Tamales.
  • Enchiladas – diese finden Sie auf allen Märkten, Veranstaltungen und Restaurants
  • Paches – ist das Star-Gericht an Feiertagen. Seine Hauptbestandteile sind Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebel, Sesam, Huhn oder Rindfleisch und im Bananenblatt serviert.
  • Chuchitos – ähnlich der Tortilla entweder pikant oder süß serviert
  • Pepián – berühmtester Eintopf des Landes mit Reis serviert
  • Shucos – ähnlich wie Tapas in Spanien, Shucos werden an jeder Straßenecke in Schiebemobilen angeboten

Das alkoholische Nationalgetränk ist Ti Punck, ein Cocktail aus Rum, Limettensaft und konzentriertem Zuckerrohrsirup. Bier ist ebenfalls sehr beliebt, der Marktführer heißt „Gallo“.

Kaffee:
Im Bergbecken, das Antigua umgibt, werden die besten Hochland-Kaffees der Welt produziert.

Schokolade:
Guatemala gilt als das Geburtsland der Schokolade. Die Maya hielten es für „das Essen der Götter“ und Kakao spielte eine große Rolle in der Geschichte. Die Qualität ist außergewöhnlich und zählt zu den traditionellen Getränken in Gutatemala.

Beste Reisezeit:

In Guatemala werden zwei Jahreszeiten unterschieden. Als beste Reisezeit gilt für Guatemala die Trockenzeit, das sind die Monate November bis April. Die Hauptregenzeit ist zwischen Mai und Oktober.  Hier kann es vor allem in den ländlichen Gegenden mit Schotterpisten zu Problemen kommen. Der Nordostpassat bringt das ganze Jahr über feuchte Luftmassen an der Atlantikküste.

Anreise nach Guatemala:

Der La Aurora International Airport befindet sich ca 7 km außerhalb des Stadtzentrums von Guatemala City. Die spanische Fluglinie IBERIA ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die von Europa nach Guatemala fliegt. Die Flugdauer ab Wien via Madrid beträgt ca 17.15 Std. Bei allen anderen Flugverbindungen muss man in Amerika oder Panama City umsteigen.

Für die Einreise nach Guatemala benötigen österreichische Staatsbürger einen noch bis 6 Monate bei Eineise gültigen Reisepass. Reisende müssen Ihre Wiederausreise (Rückflugticket) sowie genügend Geldmittel (Kreditkarten) nachweisen können.

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