Jeder Thailandreisende kennt die rasselnden Motorrikschas, die überall als Tuk Tuk bekannt sind und zum Straßenbild in vielen Städten Thailands gehören. Auf thailändisch heißen die Tuk Tuks eigentlich Samlor, was wörtlich übersetzt Dreirad bedeutet – wegen ihres knatternden Motorengeräuschs sind sie jedoch weithin unter dem lautmalerischen Namen Tuk Tuk bekannt. Die kultigen Rikschas, gehören bereits seit vielen Jahren zum Straßenbild Thailands – vor allem in Bangkok, aber auch in anderen Städten und beliebten Badeorten werden die Tuk Tuks als Fortbewegungsmittel eingesetzt.

Das traditionelle Transportmittel

In der Regel bieten sie Platz für zwei bis drei Personen und werden eher für kürzere Streckenabschnitte eingesetzt. Thailänder transportieren mit dem Samlor jedoch eigentlich alles, was man sich vorstellen kann: Straßenhändler befördern ihre Waren damit, Landwirte nicht selten große Teile ihrer Ernte und es ist nicht ungewöhnlich zu sehen, dass eine ganze Familie oder auch das ein oder andere Tier im Tuk Tuk Platz finden. Die Tuk Tuks in Thailand findet man in vielen unterschiedlichen bunten Farben. Die Fahrer dekorieren ihre motorisierten Gefährten mit Bildern von Buddha, Seiner Majestät oder hochangesehenen Mönchen. Oftmals baumeln filigrane Blumengirlanden oder andere Glücksbringer hinter der kleinen Windschutzscheibe.

Kultstatus

Vor allem auf Bangkoks Straßen geht die Zahl der Tuk Tuks dank Skytrain, Metro und komfortablen Taxen immer weiter zurück, dennoch genießen die knatternden Dreiräder mittlerweile einen weltweiten Kultstatus. Auch wenn die brausende Fahrt mit der Motorrikscha wohl eher mit Adjektiven wie tollkühn und chaotisch zu beschreiben ist als mit komfortabel und bequem, gehören die Tuk Tuks zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln unter Touristen. Die Faszination dieser Kultfahrzeuge besteht sicherlich darin, dass die Fahrt mit einem Tuk Tuk einen Hauch von Abenteuer und Exotik versprüht, und man hautnah das Geschehen um sich herum erleben kann während einem der Fahrtwind um die Nase weht. In den unterschiedlichen Teilen Thailands gibt es auch zahlreiche Varianten der klassischen Tuk Tuks, so verfügen die Motorrikschas in Krabi meist über einen Beiwagen – entweder für Passagiere oder für eine Garküche, ein Eisfach für Getränke oder ähnliches.

Die Alternative – Song Taew

Vor allem in Badeorten wie Koh Samui, Koh Chang oder in Städten wie Chiang Mai gibt noch ein weiteres kultiges Transportmittel, die sogenannten Song Taew. Song Taew bedeutet „zwei Bänke“ und bezeichnet Pick-Up-Trucks, auf deren Ladefläche zwei Sitzreihen eingezogen werden, um damit Passagiere von einem Ort zum anderen befördern zu können. Diese Songtaew fahren meist ähnlich wie Busse eine bestimmte Route, z.B. entlang der Ringstraße auf den Inseln. Um einzusteigen reicht es, die Hand zu heben und dem Fahrer ein Signal zu geben. Man sagt dem Fahrer beim Einstieg bis zu welchem Punkt man mitfahren möchte und bezahlt. An besagter Stelle hält der Fahrer an und lässt den Fahrgast aussteigen. So wird auch in ländlichen Gegenden ohne dichtes öffentliches Verkehrsnetz eine schnelle und günstige Beförderung gewährleistet, die gleichzeitig noch jede Menge Spaß für Reisende aus aller Welt bringt.

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