Eine ursprüngliche Schönheit

Laos zählt nach wie vor zu dem wohl unberührtesten Land Südostasiens und besticht durch wunderschöne Naturlandschaften, ursprüngliche Dörfer, äußerst freundliche Menschen und eine Vielzahl an Kulturdenkmälern. Meine Reise startete in der alten Königsstadt Luang Prabang im Norden des Landes und führte mich über Land bis zu den gewaltigen Mekong-Wasserfällen im Süden.

Luang Prabang – die alte Königsstadt

Luang Prabang ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und zweitgrößte Stadt in Laos. Bedingt durch die reizvolle Lage direkt am majestätischen Mekong und inmitten der nordlaotischen Bergwelt gilt sie als der Hauptanziehungspunkt für Touristen! Nichtsdestotrotz konnte sich die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt mit ihren unzähligen alten Tempeln und kolonialen Gebäuden ihren Charme bewahren. Einen wunderschönen Überblick bekommt man vom Wat Phousi Hügel, der sich inmitten der Altstadt erhebt und speziell zum Sonnenuntergang ein lohnendes Ziel darstellt. Nicht versäumen sollte man eine Bootsfahrt am Mekong zu den nahe gelegenen Pak Ou Höhlen, wo während des Vietnamkrieges Tausende altertümliche Buddha-Statuen versteckt wurden. Absolut paradiesisch präsentierten sich zudem die etwas außerhalb gelegenen Kuang Si Wasserfälle. Mehrere smaragdgrüne Wasserbecken laden dort zu einem erfrischenden Bad inmitten der sensationell schönen Dschungellandschaft ein.

Vang Vieng – eine wahre Bilderbuchlandschaft

Nach mehrstündiger, aber landschaftlich sehr reizvoller Fahrt durch die laotische Bergwelt erreichten wir die Stadt Vang Vieng, die malerisch am Nam Song Fluss liegt. Die unzähligen dschungelbewachsenen Karstberge erinnern an das Landschaftsbild der Halong-Bucht in Vietnam oder am Li-Fluss in Südchina. Für Naturliebhaber werden hier zahlreiche Outdoor-Aktivitäten angeboten – Kanufahren, Wanderungen zu spektakulären Aussichtspunkten, Höhlenerkundungen, Ziplining im Regenwald und vieles mehr! Im stetig wachsenden Ortszentrum findet man ein großes Angebot an Restaurants, Bars, Geschäften und Massagesalons.

Vientiane – Kolonialbauten und buddhistische Tempel

Die laotische Hauptstadt bietet nicht so viele Highlights wie diverse andere Metropolen in Asien. Koloniale Prachtbauten, die imposante Pha That Luang Stupa und ausgezeichnete Restaurants in schöner Lage am Mekong lohnen einen Besuch aber allemal.

Das Bolaven-Plateau

Das Bolaven-Plateau ist eine 1.200 Meter hoch gelegene und 10.000 km² große Hochebene in Laos. Dank des kühleren Klimas herrschen hier perfekte Bedingungen für den Anbau des laotischen Sinouk-Kaffees. Sehenswert sind neben den sehr schön angelegten Kaffeeplantagen vor allem die zahlreichen Wasserfälle, wobei der „Tad Fane“ sicherlich der spektakulärste ist!

Die 4.000 Islands – Ruhe pur!

Unser letztes Ziel war Si Phan Don in Südlaos! Im Grenzgebiet zu Kambodscha erreicht der Mekong mit 14 Kilometern seine größte Breite. Inmitten dieser Flusslandschaft liegen circa 4.000 Inseln, wobei nur wenige davon bewohnt sind! Abseits des Massentourismus scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Wir quartierten uns für zwei Nächte auf der größten Insel „Khong Island“ ein und erkundeten per Boot die Attraktionen dieser einzigartig schönen Gegend. Nicht versäumen sollte man den Li-Phi-Wasserfall, die verträumte Insel Don Det sowie die großen Mekong-Wasserfälle Khon Phapheng! Mit etwas Glück kann man auch die sehr seltenen Flussdelfine in ihrer natürlichen Umgebung beobachten!

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Über den Autor:


Der Hobby-Basketballspieler kam über seine größten Leidenschaften, das Reisen und die Fotografie, in die Reisebranche. Manuel ist für die Leitung unseres Reisecenters verantwortlich und kann mit ausgezeichneten Tipps aufwarten.
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