Die geheimen Schätze Nordthailands

Fern von Bangkoks Geschäftigkeit und dem Trubel an den Stränden Phukets und Pattayas offenbart sich abseits der üblichen Touristenpfade im noch relativ unberührten Norden Thailands eine andere Welt. Authentische Erfahrungen in Form vieler Workshops geben Einblick in alte Traditionen; still warten mystische Tempelanlagen und überschaubare Städtchen auf Besucher und die idyllische Landschaft tut ihr Übriges dazu. Besonders für Wiederholungsreisende ist diese Route eine spannende und interessante Option, in das ursprüngliche Königreich einzutauchen. Eile und Hektik sind hier Fremdwörter – Muße und Gelassenheit sind angesagt.

Chiang Saen nach Chiang Rai

Über viele Serpentinen erreicht man von Chiang Saen am Mekong kommend Doi Tung, die frühere Residenz der von der Bevölkerung noch immer sehr geschätzten Königinmutter (des verstorbenen Königs Bhumibol). Schon bei der Ankunft meint man, in einem Kurort angekommen zu sein, verströmt die Gegend doch ein äußerst gepflegtes Ambiente. Das Schweizer Chalet – ein Tribut an den langen Aufenthalt der Königsfamilie in Lausanne – mit thailändischen Akzenten befindet sich inmitten des Mae Fa Luang Gartens mit seiner vielfältigen Pflanzenwelt. Es vermittelt einen Einblick in die Lebensweise der royalen Angehörigen.

Einen Adrenalinschub verspricht der 295 Meter lange Tree Top Walk durch die Baumwipfel, der wahlweise mit einer kurzen Zipline endet.

Witzige Artefakte beherbergt das Baan Dam Museum in Chiang Rai – auch Schwarzes Haus genannt.

Einem Märchenschloss gleicht der Weiße Tempel Wat Rong Khun, der mit seinen kaum 20 Jahren ein wahrer Besuchermagnet ist. Ein filigranes und außergewöhnliches Meisterwerk, das an Pop und Disneyworld denken lässt.

Ein dezentes, aber nicht minder fantastisches Pendant dazu ist der Blaue Tempel Wat Rong Suea Ten, der erst 2016 fertiggestellt wurde.

Nan

In Nan lernen wir, wie man den berühmten Khao Lam – Klebereis mit roten Bohnen, Kokosmilch und Zucker in Bambusröhren – herstellt. Da darf ein Abstecher auf ein Reisfeld natürlich nicht fehlen. Im Cocoa Valley im Landkreis Pua erkunden wir die Kakaoplantage und fabrizieren unsere eigene Schokoladentafel. Naschkatzen sind hier genau richtig.

Phrae

Im Ban Matjai in der Stadt Phrae werden wir in die traditionelle Technik des Batikens eingewiesen und dürfen selbst ein kleines Stück Stoff dieser Kunstform herstellen. Das Indigo-Design ist attraktiv und die Auswahl an schicken Kleidungsstücken zu einem kleinen Preis groß.

Lampang

Auf dem Weg zu unserer nächsten Station Lampang, die früher wichtiger Knotenpunkt uralter Karawanenwege war, erkunden wir einen der faszinierendsten Tempel des Landes – den Wat Phra That Lampang Luang aus dem 15. Jahrhundert. Er ist von wuchtigen Mauern umgeben und diente einst als Schutzburg. Heute ist er mit seinem prächtigen Portal und dem imposanten Chedi eine buddhistische Pilgerstätte.

Von Lampang fahren wir circa 70 km in nordöstliche Richtung. Von dort geht es mit Pickups weiter einen kleinen Berg hinauf. Und dann ist unser Ziel auch schon in Sichtweite: der Wat Chalermprakiat. Hoch oben thront dieser einzigartige Tempel, der nur zu Fuß über teils steile Eisentreppen erreichbar ist. Die Anstrengung des Aufstiegs lohnt auf jeden Fall, wird man doch mit einem grandiosen Blick auf die darunterliegende Landschaft mehr als entschädigt.

Einen UNESCO-Verdienstpreis erhielt der außergewöhnliche Wat Pong Sanuk, ein wunderbares Ensemble aus Lan Na, burmesischer und chinesischer Architektur.

Einige Stunden Dorfleben verbringen wir am Vormittag in Ban Na Ton Chan, wo wir beim Weben, bei der Herstellung von Bambusstäbchen und bei der Zubereitung der traditionellen Sukhothai-Nudeln zusehen.

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Über den Autor:


Susanna blickt bereits auf 35 Jahre Erfahrung in der Reisebürobranche zurück. Ihre unterschiedlichen Reisen nach Asien, Südamerika und auf den afrikanischen Kontinent sind Motivation und Inspiration für ihre Arbeit.
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Tel.: +43 (1) 90 229-912