Ja, das war sicher eine der besten und interessantesten Reisen, die ich unternommen hatte. Viele angenehme Erinnerungen? – die habe ich bei dieser Reise nicht erwartet. Begonnen hat es bei der Einreise, in dem man mir den Reiseführer abgenommen hat (weil „Unwahres“ enthalten sein soll). Und dadurch gab es gleich den ersten Kontakt mit der charmanten Reiseleiterin O Su Ryon als Dolmetscherin. Sie hat sich für die Maßnahme entschuldigt und mir gezeigt, dass in diesem Buch ein Bild von ihr enthalten ist. Sie konnte aber die Abnahme natürlich nicht verhindern.

O Su war sicher maßgebend für den Erfolg dieser Reise verantwortlich. Sie hat auch sehr gut die Gratwanderung zwischen offizieller Meinung und Wirklichkeit gemeistert. Es ist dabei sogar eine gewisse Vertrauensbasis entstanden. Nicht vertrauen konnte man ihr nur bei den Empfehlungen für Einkaufsquellen (da musste dann manchmal der doppelte Preis und mehr bezahlt werden).

Ausflüge, Veranstaltungen, Unterkünfte, Essen, Informationen waren absolut in Ordnung. Für „Besonderheiten“*) kann die Reiseleitung nichts (ich meine damit beispielsweise bei manchen Zimmern die speziellen Hotelfenster, die den Blick nach außen unmöglich machen).

Bei Peking lief nicht alles so glatt. Nach der tollen Reiseleitung in Nordkorea hatte es ein ungeschickter Reiseleiter nicht leicht. Mehrere Teilnehmer waren enttäuscht, was ein Aufschaukeln von Aggressionen auf beiden Seiten zur Folge hatte. Beispielweise gab es mit einem Teilnehmer einen verbalen Schlagabtausch wegen des Geldwechsels. Letztlich hat der Reiseleiter mit eigenem Geld gewechselt, damit wir nicht unnötig Zeit bei einer weiteren Bank verlieren. Einen weiteren – diesmal echten -Schlagabtausch gab es kurz vor der Abreise aus dem Redwall-Hotel. Da ging es um die Bezahlung einer Late-Checkout-Gebühr.

Meine Einschätzung: Der Reiseleiter war für einige Teilnehmer – wie in der Schule – eine Art Prügelknabe (leicht gehbehindert, wenig Autorität, undeutliche Sprache und offensichtlich übermüdet, was zusammen mit anderen Ausrutschern als Desinteresse oder schlechtes Benehmen gewertet wurde).  Ich persönlich empfand eher Mitleid, dass sich ein Mensch in einem für ihn nicht geeigneten Job selbst demontiert oder demontieren lassen muss.

Fazit: Diese Reise zu machen, war eine sehr gute Entscheidung. Das Gefühl, ständig beobachtet zu werden, habe ich mittlerweile wieder abgelegt…

 

Neueste Beiträge

Regionen

Tai Pan Newsletter – bleiben wir in Kontakt!

Melden Sie sich jetzt zu unserem Newsletter an und erhalten Sie unsere besten Reiseangebote vor allen anderen!

Nordkorea und China Pauschalreise

Diese außergewöhnliche Kombi führt Sie in das weitgehend unbekannte Nordkorea sowie nach China, genauer gesagt nach Shenyang und Peking!

Zum Angebot

Über den Autor:


Seit weit mehr als 20 Jahren befassen wir uns ausschließlich mit Fernreisen und können mit Fug und Recht behaupten der Spezialist zu sein. Wir stehen für Traumreisen und stellen diese mit einer großen Leidenschaft für Sie zusammen.
E-Mail: office@taipan.at
Tel.: +43 (1) 90 229