Peru: „Königreich der Sonne“

Peru ist noch immer das Land, mit dem man die Hochzeit der Inkas am ehesten in Verbindung bringt. Nicht zu Unrecht! Hoch oben in den Anden thront die grandiose Zitadelle Machu Picchu und zieht nach wie vor alle Besucher in ihren Bann.

Unbedingt besuchen:

  • Lima mit dem fantastischen Larco Herrera Museum
  • Yucay: Reich der Inkas
  • indianisches Zentrum Cusco in den Anden
  • Machu Picchu: die Hochburg der Inkas
  • Titikaka-See und strickende Uros
  • Colca-Canyon: spektakuläre Schlucht mit den Anden-Kondoren
  • Nazca-Linien: rätselhafte Bodenzeichnungen
  • Salzterrassen von Maras: ein absoluter Geheimtipp im Süden
  • Ollantaytambo: eindrucksvolle Festung im Heiligen Tal
  • Huacachina: verwunschene Oase in einer weiten Sandebene

Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham entdeckt, der eigentlich die verschollene Hochburg des letzten Inkas suchte. Machu Picchu wird als Zufluchtsort der Inkas gesehen, der nur wenigen Auserwählten bekannt war und den Spaniern verborgen blieb. Andere Theorien besagen, dass die Zitadelle als Forschungs- und Ausbildungsstätte sowie Observatorium diente, wofür auch die neuesten Funde sprechen.

Strahlend weiß und wie ein Fleckerlteppich erscheinen die spektakulären Salzterrassen von Maras im Heiligen Tal der Inka am Urubamba-Fluss – eine wahre Attraktion jeder Reise. Noch heute wird hier das „weiße Gold der Anden“ wie vor fast 2.000 Jahren gewonnen.

Die Königsstadt Ollantaytambo – oder von den Einheimischen auch liebevoll Ollanta genannt – liegt am Ende des Heiligen Tals und diente den Inkas einst als Rückzugsort vor den spanischen Eroberern. Atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes ist nicht nur der Aufstieg zur Festung, sondern auch der Ausblick auf das gesamte Areal.

Seit jeher gilt Yucay als Ort mit besonderer Ausstrahlung und Kraft. Bei einer entspannten Wanderung zu den großartigen Terrassen und einigen alten Wasserkanälen aus der Inka-Zeit wird die Mythologie der Landschaft spürbar.

Allerlei

Pachamama, die Mutter der Erde und des Kosmos, wird besonders bei den indigenen Völkern Perus hochgeschätzt. Sie gilt als allmächtige Göttin, die Leben schenkt und nährt. Mit dem Ritual der Opferdarbringung wird der Erde jedes Jahr gedankt und ein neues Andenjahr eingeläutet. Viele Bewohner Perus sind Christen geworden, dennoch ist nach wie vor Platz für althergebrachte Traditionen und das Anerkennen der alten Wurzeln.

Das indianische Erbe Perus ist eines der reichsten des Kontinents. So werden heute noch bunte Weberzeugnisse nach alten Mustern, Silberschmuck und Holzschnitzereien hergestellt. Ein wunderbar funktionstüchtiges Mitbringsel ist der „Chullo“, eine Wollmütze mit Ohrenklappen.

Weltweit berühmt ist der Schriftsteller Mario Vargas Llosa, der 2010 den Literaturnobelpreis erhielt. Auch der Fußballspieler Claudio Pizarro ist weit über die Grenzen seines Landes hinaus bekannt. Mit dem Startenor Juan Diego Flórez, der als Nachfolger Pavarottis gilt, ist die klassische Musik des Landes in aller Munde.

Kulinarik

Kulinarisch hat das Land einiges zu bieten: regionale, traditionelle Gerichte, aber auch Haute Cuisine ist ein Thema. Peru kann auf jeden Fall als der kulinarische Hotspot Südamerikas bezeichnet werden. Lima wartet mit prestigevollen Gourmet-Restaurants auf, die weltweit zu den Top 50 gehören. Derzeit besonders angesagt sind das Maido mit Küchenchef Mitsuharu Tsumura und das Central mit Patron Virgilio Martínez Véliz. Reservieren Sie rechtzeitig einen Tisch und schlemmen Sie sich durch das Angebot zwischen Anden und Amazonas.

In den typischen Mittagsrestaurants – Picantería genannt – speist man natürlich ebenfalls vorzüglich. Bodenständig, traditionell und preiswert.

Bitte bestellen

  • Rocoto Relleno: gefüllter Paprika – Achtung: scharf!
  • Anticucho: Spieß mit gegrillten Rinderherzen, nur für Mutige
  • Papa a la Huancaína: typische cremige Vorspeise aus Erdäpfeln und Eiern
  • Ceviche: Klassiker aus rohem Fisch mit Zitrone und Gewürzen
  • Lomo saltado: Lende vom Rind
  • Arroz con Pato: Ente mit Reis
  • Causa rellena: Peruanischer geht’s nicht – Mais, Erdäpfel und grüner Chili!
  • Ají de Gallina: Hähnchenbrust pikant
  • Picarones: süß, ähnlich einem Krapfen
  • Anticuchos: würzige Fleischspieße

Die ultimative Nationalspirituose ist der Pisco, ein erstklassiger Traubenschnaps, den aber auch der Nachbar Chile für sich beansprucht. Der Name Pisco soll allerdings auf die gleichnamige Hafenstadt im Süden Perus zurückgehen. So gesehen ginge der Punkt also definitiv an Peru – aber wer will das schon entscheiden?

Man trinkt sich einfach durch die vielen einzigartigen Kreationen wie Pisco Sour, Chilcano und Capitán.

Der Durstlöscher schlechthin nennt sich Inca Kola – ein knallgelbes Liquid aus Blättern des Zitronenstrauchs, sehr süß und mit einem intensiven Kaugummigeschmack.

Mate de Coca zählt in Peru als Kräuteraufguss, der auch für medizinische Zwecke genutzt wird. Als probates Mittel gegen die Höhenkrankheit werden Kokablätter gekaut.

Aus vergorenen Maiskörnern entsteht ein Bierklassiker: das Chicha – auch „Spuckebier“ genannt. In kleinen Dörfern kennzeichnen die Wirte ihren Chicha-Ausschank, indem sie einen langen Holzstab vor das Tor stellen.

Beste Reisezeit für Peru

Die Jahreszeiten werden in Trocken- und Regenzeit eingeteilt. Die Trockenzeit fällt in die Monate Mai bis Anfang September (peruanischer Winter). Es ist die absolute Hochsaison: wenig Regen, meist sonnig und warm. Die Regenzeit dauert von Dezember bis März (Sommer in Peru). Ein nicht außer Acht zu lassender Faktor ist die Höhe: je höher, desto kälter.

Klimatabelle für Lima:

Monat Sonnenstunden

pro Tag

durchschnittliche Tagestemperatur Regentage

pro Monat

Jänner 6 25 1
Februar 7 26 0
März 7 26 0
April 7 24 0
Mai 4 21 1
Juni 1 19 1
Juli 1 17 1
August 1 17 2
September 1 17 1
Oktober 3 19 0
November 4 20 0
Dezember 5 23 0

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Über den Autor:


Susanna blickt bereits auf 35 Jahre Erfahrung in der Reisebürobranche zurück. Ihre unterschiedlichen Reisen nach Asien, Südamerika und auf den afrikanischen Kontinent sind Motivation und Inspiration für ihre Arbeit.
E-Mail: susanne.raidl@taipan.at
Tel.: +43 (1) 90 229-912