Ein kurzer Reisebericht von Robert Markowitsch

Sansibar! Sobald der Name dieser wunderschönen Insel erklingt, hat jeder reisefreudige Österreicher zahlreiche farbenfrohe Bilder in seinem Kopf. Seit Jahren war die im Indischen Ozean gelegene und zu Tansania gehörende Insel eine Traum-Destination für mich und meine Familie. Unzählige Reportagen über das Eiland und etliche Bildbände haben die Sehnsucht von Jahr zu Jahr vergrößert. Im Februar 2018 war es dann soweit. In den Semesterferien erfüllten wir uns unseren Traum und flogen mit Qatar Airways mit einem kurzen Zwischenstopp in Doha in 12 Stunden (reine Flugzeit) nach Sansibar. Als beste Reisezeit für einen Badeurlaub gelten allgemein die Monate Jänner und Februar sowie Juni bis Oktober. Aus diesem Grund – und um die Kälte in Österreich hinter uns zu lassen – haben wir uns für diesen Reisezeitraum entschieden.

Einreise und Aufenthalt

Nach der erfolgreich absolvierten Einreise wurden wir bereits von unserem Guide empfangen, der uns zu unserem privaten Mini-Bus begleitete. Der Transfer in das von uns gewählte Resort „Diamonds La Gemma dell’Est“ dauert rund eine Stunde und bietet schon die ersten farbenprächtigen Eindrücke der ehemaligen Sklaveninsel. Das „Diamonds La Gemma dell’Est“ gehört ganz sicher zu den besten Resorts auf Sansibar und der hoteleigene Sandstrand ist atemberaubend schön. Die Anlage verfügt über sämtliche Einrichtungen eines Luxus-Resorts und bietet auch ein All-inclusive-Paket an. Ein entscheidender Vorteil, wenn man – wie wir – mit Kindern im jugendlichen Alter reist. Im Paket enthalten sind nicht nur sämtliche Mahlzeiten und Snacks, sondern auch Getränke (inklusive Cocktails) fast rund um die Uhr in allen Bars. Tipp: Unbedingt einen „Sundowner“ in der auf Stelzen ins Wasser gebauten „Sunset Bar“ genießen!

Der Strandabschnitt an der Nordwestküste Sansibars wirkt wie ein einziges Postkartenmotiv und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Das Meer präsentiert sich in seinen schönsten Farben und ist ideal für alle Wassersportarten.

Stone Town – die Hauptstadt

Wer nach herrlich erholsamen Tagen am Strand oder Pool Abwechslung sucht, sollte unbedingt die circa 60 km entfernte Stone Town, das historische Zentrum der Inselhauptstadt Sansibar-Stadt, besuchen. Als größter Sohn der Stadt gilt der in Stone Town geborene Rocksänger Farrokh Bulsara, besser bekannt als Freddie Mercury. Der Besuch seines Geburtshauses ist nicht nur für Queen-Fans ein absolutes „Muss“, sondern auch fixer Bestandteil jeder Stadtführung.

Im Rahmen der Besichtigungstour, die zumeist auch einen Besuch einer der zahlreichen Gewürzfarmen beinhaltet, wird jedem Besucher eines bewusst: Im 17. bis 19. Jahrhundert bildete Sansibar ein Zentrum für den östlichen Sklavenhandel. Jahrhundertelang war die Insel eine der wichtigsten Handelsmetropolen im Indischen Ozean. Im alten Fort in Stone Town zeugen noch heute Gebäude von diesem unmenschlichen Treiben.

Reisende mit schwachem Magen sollten den Besuch des lokalen Marktes besser auslassen. Spätestens hier wird jedem bewusst, dass man sich in Afrika befindet und die hygienischen Bedingungen auf diesem Ort des Handels nicht ansatzweise mit denen in Europa vergleichbar sind. Trotzdem muss man das Feilschen der Händler unbedingt einmal gesehen haben.

Restaurants

In der Stadt selbst gibt es zahlreiche sehr gute Restaurants. Besonders empfehlenswert ist aber das Rooftop-Restaurant „Teahouse“. Mitten in der Altstadt gelegen bietet es wunderbar gewürzte Kost und einen grandiosen 360-Grad-Ausblick über die Stadt.

Neben der Gewürztour inklusive Besuch der Hauptstadt gibt es noch unzählige weitere Besichtigungsmöglichkeiten. Aufgrund der Tatsache, dass wir nur sieben Tage Aufenthalt auf Sansibar hatten, haben wir aber auf weitere Ausflüge verzichtet und lieber die Annehmlichkeiten des Hotels und den Strand genossen.

Alles in allem ist Sansibar eine absolute Traum-Destination und wird ganz sicher auch zukünftig wieder einmal von uns besucht. Das Hotel „Diamonds La Gemma dell’Est“ kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Anreisetechnisch gibt es neben der von uns gewählten Qatar Airways auch die Möglichkeit, mit der Condor via Basel zu fliegen. Diesbezüglich ist aber jeder potenzielle Sansibar-Urlauber beim profunden Tai-Pan-Team sowieso in besten Händen.

Insider-Tipps für Sansibar

„Sauti za Busara“ ist eines der größten Musikfestivals in Ostafrika, an dem jedes Jahr mehrere hundert Künstler teilnehmen. Es findet jeweils Anfang Februar an vier Tagen in Stone Town statt und bietet ein abwechslungsreiches und dynamisches Programm mit ausschließlich afrikanischer Musik – 100 % live!

Man muss aber nicht unbedingt Tickets für eines der unzähligen Konzerte kaufen. Immer wieder finden diverse Darbietungen an unterschiedlichen öffentlichen Plätzen statt, die als Werbeaktion für das Festival durchgeführt werden. Ein absolutes „Muss“ ist aber der Besuch der „Carnival Parade“, welche zu Beginn des Events mitten durch die Stadt führt. Das muss man einfach gesehen haben!

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