Schier endlos erscheint der Reigen der Festivals in den thailändischen Regionen.

Phi Ta Khon

In der Provinz Loei verwandelt sich vom 8. bis 10. Juli eines jeden Jahres der Ort Dan Sai in eine Geisterstadt: Beim Festival „Phi Ta Khon“ verstecken sich die Einwohner hinter furchterregenden Masken, um unter rhythmischer Musik in wilden Prozessionen durch die Straßen zu tanzen und dabei Phallussymbole zu schwingen.

Raketen-Festival Bun Bang Fai

Nicht weniger spektakulär geht es beim Raketen-Festival Bun Bang Fai zu, für das vor allem Yasothon bekannt ist und mit dem die Einheimischen den Beginn der Regenzeit feiern. Dabei werden – mithilfe eines Treibstoffs aus Holzkohle und Salpeter – allerlei skurrile Flugkörper in den Himmel gejagt. Den ehrgeizigen Wettbewerb gewinnen die Bastler der Geschosse, die – gemessen mithilfe von Ferngläsern und Stoppuhren – die größte Flughöhe erreichen.

Chiang Mai Flower Festival

Weitaus beschaulicher ist das Chiang Mai Flower Festival zu. Alljährlich im Februar fällt Thailands zweitgrößte Stadt in einen einzigen Blumenrausch. Denkbar fotogene Ausstellungen, Umzüge und natürlich auch die Wahl einer Blumenkönigin führen vor, was die Natur an paradiesisch Schönem hervorzubringen vermag.

Umbrella Festival

Eine faszinierende Vielfalt an Farben dominiert auch beim Umbrella Festival von Bo Sang. Der bei Chiang Mai liegende Ort genießt einen weltweiten Ruf für seine bunt bemalten Schirme aus Seide oder Papier und zelebriert das einmal im Jahr entlang der gesamten Straße, die durch das Künstlerdorf führt.

Wax Castle Festival

Ganz andere Materialien dominieren beim „Wax Castle Festival“ von Sakon Nakhon: Die Einheimischen modellieren imposante Tempel, Schreine oder Burgen aus Wachs, um sie anschließend durch die Stadt zu fahren.

Elephant Round-up

Besondere Popularität genießt das einwöchige Elephant Round-up von Surin. Alljährlich im November ziehen hier bis zu 300 Elefanten herauf, um bei Paraden, Schaukämpfen und Spielen ein überraschendes Maß an Kraft, Intelligenz und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Eher noch als Geheimtipp gilt der stets im Januar inszenierte Elefanten-Auftrieb von Ban Khai. Auch in dem zwölf Kilometer von Chaiyaphum entfernten Dorf legen die Dickhäuter ungeahnte Talente an den Tag.

Buffalo Racing

Ebenfalls tierische Schwergewichte werden beim „Buffalo Racing“ in Chon Buri auf Trab gebracht: Im Staub einer Arena sorgen geschickte Reiter dafür, behäbige Büffel zu erstaunlichen Sprints zu bewegen. Ein hohes Maß Exotik versprechen die Feste unter Thailands Minderheiten – wie den Akha oder Hmong, die im Abseits der Berge eigenständige Traditionen bewahren konnten.

Mukdahan Annual Thai Tribal Festival

Kaum bekannt ist das „Mukdahan Annual Thai Tribal Festival“ von Mukdahan am Mekong bzw. an der laotischen Grenze. Es vermittelt Einblick in die Kultur verborgener Minoritäten wie den Kelung, Kula, Saek oder Phu Thai.

Phuket Vegetarian Festival

Als bekanntestes Fest einer Minderheit besticht das neuntägige „Phuket Vegetarian Festival“ – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Ganz anders als der Name es vermuten lässt, geht es bei diesem Spektakel der chinesischen Volksgruppe nicht nur um pflanzliche Ernährung, sondern auch um das dramatische Malträtieren von Haut und Fleisch – wie dem Durchstechen der Wangen mit Stangen, Säbeln oder Messern … Andere Gläubige laufen in Konzentration und Trance über Glut und Stahlnägel oder sogar mit messerscharfen Klingen gespickte Leitern hinauf.

Sonstige Festivals

  • Nicht minder von Reiz sind die Festivals, die – gern als Events bezeichnet – erst vor Kurzem ins Leben gerufen wurden. Bangkok zum Beispiel präsentiert sich mit dem „International Festival for Dance & Music“ (September/Oktober), dem „World Film Festival“ (Oktober/November) und einer „International Fashion Fair“ (April) sowie tagtäglich zahlreich steigenden Großveranstaltungen.
  • Das traditionelle Seebad Hua Hin macht alljährlich durch ein beliebtes Jazz-Festival (meist Juni) oder die nostalgische „Vintage Car Rally“ (Dezember) auf sich aufmerksam, aber auch mit sportlichen Happenings wie dem illustren „Kings Cup Elephant Polo“ (August), das auf dem Rücken von Elefanten ausgetragen wird, oder dem trendigen „International Kite Festival“ (alle zwei Jahre).
  • Auf der anderen Seite des Golfs lockt das Seebad Pattaya mit dem „International Music Festival“ (März), bei dem über drei Tage auf mehreren Bühnen kostenlose Großkonzerte und eine kilometerlange Flaniermeile geboten werden.
  • Als größte Insel des Königreichs lockt Phuket mit einer „Seafood Fiesta“ (August), aber auch mit einer schillernden „Gay Pride Parade“ (meist April).

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