Der uralte Kulturstaat in Mittelasien hat mehr als 4000 historische Denkmäler aufzuweisen. Die unglaublichen Schätze islamischer Kunst, die einem überall begegnen, sind meist in der Farbe Türkis-Blau gehalten. Blaue Minarette, blauen Fliesen, blaue Moschen oder Medresen (Koranschulen) verzaubern die prachtvollen und überaus gepflegten Gebäude.

Man setzt auf eine Politik der Öffnung und auf den Tourismus, in die Infrastruktur wird investiert. Kopftücher werden hier nur mehr zu festlichen Anlässen getragen – mehr noch, der „Hidschab“ ist verboten. Als Frau kann man sich in Usbekistan völlig sicher fühlen und kann auch alle Gotteshäuser (ohne Kopfbedeckung) betreten.

Beeindruckend sind in Usbekistan nicht nur die einmalig schönen Moscheen oder die märchenhaften Städte, die tatsächlich an „Aladin und die Wunderlampe“ erinnern, sondern auch die Menschen, die hier leben. Sie sind stolz auf ihre Heimat und zeigen die Schönheiten des Landes auch sehr gerne ausländischen Gästen.

Man kann sagen, dass Usbekistan das Zentrum von Mittelasien bildet. Es wird umgeben von den Ländern Kasachstan, Turkmenistan, Tadschikistan, Afghanistan und Kirgistan. Die Seidenstraße hat das Land und seine Kultur geprägt. Nicht nur die Bauwerke sind interessant, auch die unberührte Weite der usbekischen Bergwelt mit einer Höhe von mehr als 4000 Metern oder die Wüste bieten sich für ein Abenteuer an. Die Nurata Berge haben ihren eigenen Reiz, wenngleich das Gebiet weniger hoch und eher karg ist.

Zu Fuß oder auf einem Kamel reitend, entdeckt man die Kizilkum, die „Rote Wüste“ im Norden. Eine Nacht in einem Jurtencamp unter einem Sternenhimmel, der seinesgleichen sucht, zu verbringen, bleibt für immer im Gedächtnis. Der Ausflug zum malerischen Aydarkul-See, der wie eine Fata Morgana auftaucht, ist dann noch ein weiteres Highlight. Er ist eigentlich als unbeabsichtigtes Nebenprodukt sowjetischer Planungen und so ein durch Menschenhand in den 1960-er Jahren entstandener See. Salzhaltig, sauber, ideal zum Schwimmen und mehrere hundert Kilometer lang. Die beste Reisezeit übrigens ist April bis Juni und Ende August bis November.

Usbekische Kultur – Kleidung, Tanz & Musik

 Obwohl Usbekistan muslimisch geprägt ist, gibt es für Touristen keine Bekleidungsvorschrift. Auch ist es erlaubt Alkohol zu konsumieren.

Die usbekischen Trachten werden in der Stadt nur mehr zu festlichen Anlässen getragen. Am Land allerdings, gehört die traditionelle Beleidung zum Leben. Frauen tragen weite Hosen und eine Tunika, die Festtracht ist aufwändig bestickt und wird mit Gold- und Silberschmuck getragen. Männer hüllen sich in einen gesteppten Mantel, der mit einem Schal zugebunden wird. Bei der festlichen Variante tauscht der Schal mit einem bestickten und mit Silber verzierten Gürtel Platz. Die feierliche Kopfbedeckung wir zu den Feierlichkeiten auch getragen.

Die Musik ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur. Man sitzt gerne rund um ein Lagerfeuer, wo dann gesungen und getanzt wird. Es gibt Kinderlieder, Arbeitslieder und Tanzlieder. Der Tanzstil wird in unterschiedlichen Stilen gelehrt und ist durch eine ausgeprägte Mimik interessant anzusehen.

Wie schmeckt das Essen in Usbekistan?

 Die Küche ist gut, einfach und gesund. Lammfleisch, Gemüse, dicke Suppen, zum Beispiel mit Sauerampfer, Salate sowie mit Fleisch und Kürbis gefüllte Nudeltaschen werden aufgetischt. Dazu gibt es immer knuspriges Fladenbrot aus dem Tonofen und Reis. Das Nationalgericht nennt sich Plov und besteht aus Reis mit Gemüse, Fleisch, Rosinen, Karotten und Reis zubereitet, wobei die Gewürze von Region zu Region verschieden verwendet werden. Man kann in Usbekistan wirklich ganz billig und gut essen!

Magische, sehenswerte Städte

  •  Tashkent

Die Hauptstadt überrascht mit weitläufigen Parkanlagen und pittoresken Springbrunnen. Viele kleine verwinkelte Gassen und einige alte Gebäude findet man noch in der Altstadt – ein großer Kontrast zur sonst modernen Stadt.

  • Samarkand

Amir Timur, der die Stadt im 14. Jahrhundert regierte, trommelte die besten Baumeister zusammen. Der Registan Platz in Sarmakand, ist mit Sicherheit einer der beeidnruckendsten Plätze des Landes. Die drei Medresen zaubern eine Atmosphäre aus dem Märchen 1011 Nacht!

  • Buchara

Die fünftgrößte Stadt Usbekistans kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie war ein bedeutendes Handelszentrum an der Seidenstraße und ein wichtiges Zentrum islamischer Gelehrsamkeit. Heute ist die Stadt (UNESCO Weltkulturerbe) ein blühendes und modernes Handelszentrum. Viele historische Bauten sind erhalten und einige Sehenswürdigkeiten sind über 1000 Jahre alt.

  • Chiwa

Der ockergelbe Farbton der zumeist aus Lehm gebauten Häuser, verleiht der märchenhaften Wüstenstadt den typischen Charakter. Die Altstadt, das „Florenz des Ostens“ wurde in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Man hat das Gefühl, sich hier in einem Freilichtmuseum zu bewegen; Moschee, Medresen und Mausoleen, ein Gebäude prächtiger als das andere.

  • Termez

Sie liegt an der Grenze zu Afghanistan und zählt zu den ältesten Städten der Welt. Antike Klöster, historische Siedlungen mit buddhistischen Ruinen und zahlreiche, prunkvolle Tempel sind der Beweis dafür.

  • Schachrisabs

Der Name Schachrisabs bedeutet nicht nur „grüne Stadt“, sie ist auch tatsächlich mit Gärten und Weinbergen bedeckt. Schachrisabs (Weltkulturerbe) ist der Geburtsort vom großen Tiumur.  Während seiner Herrschaft wurden hier viele Paläste, Moscheen, Mausoleen und der majestätische Palast Ak-Saray gebaut. Bekannt ist das traditionelle Zentrum der Völkerkunst auch durch seine Stickerei.

  • Nurata

Die historische Kleinstadt Nurata ist ein bekannter Wallfahrtsort und bekannt für die Heilige Chashmaquelle, Ruinen der Festung von Alexander dem Großen sowie für ihre Suzani-Seiden- und Wollstickereien.

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