Für mich gilt der Grundsatz: je besser ich mich auf eine Reise bzw. auf das Land, welches ich zu besuchen gedenke, vorbereite, umso weniger oft werde ich ins sogenannte Fettnäpfchen treten.

Religion und Regierungsformen

Ganz wichtige Punkte dabei spielen die Religionen und die Regierungsformen der Destinationen. Islam, Buddhismus und Hinduismus sind die vorherrschenden Glaubensrichtungen in unseren Reisezielen und seine Kenntnisse diesbezüglich ein klein wenig zu vertiefen, kann in keinem Fall schaden.

Dann wird man sich in Jordanien oder in Dubai nicht über den Muezzin wundern. Der Verzicht auf Fleisch in Indien durch viele Einheimische erscheint in anderem Licht und die grundsätzlichen Lebenseinstellungen erfahren durch die Wiedergeburt eine vollkommen andere Bedeutung.

Begrüßung

In der Praxis wird uns als ausländischen Besuchern sehr viel verziehen, ohne dass irgendwelche Vorbehalte existieren oder auftreten. Als Beispiele möchte ich die Begrüßung per Handschütteln erwähnen, die in vielen unserer Urlaubsländer vollkommen unüblich ist, aber trotzdem im Umgang mit uns praktiziert wird. Oder das Erheben der Stimme zu höherer Lautstärke, was oft als Schwäche aufgefasst wird. Sehr oft „verletzen“ wir auch beim Handeln und Feilschen ortsübliche Umgangsformen, ohne dass wirklich etwas passiert.

Respekt

Respekt zollen sollten wir den Ländern und deren Einwohnern zum Beispiel bei Besichtigungen. Wenn bei uns jemand die Stephanskirche in Sandalen, Leibchen, der Zigarette in der Hand und laut artikulierend durchwandert, hätten wir auch keine Freude. Im Orient und in Asien ist es nicht anders. Entsprechende Kleidung ist das Minimum und in vielen Ländern ist es auch unabdingbar, sich beim Besuch von religiösen Bauwerken die Schuhe auszuziehen.

Ebenso verpönt ist fast überall das Baden oben ohne. Auch hier sind die Gründe im Glauben zu suchen. Und dass Drogen sowohl in Asien wie auch im Orient zu schweren Strafen, bis hin zur Todesstrafe führen können, ist sowieso hinlänglich bekannt.

Schlimm wird auch der abfällige Umgang mit Geld gesehen. Nachdem in den meisten Ländern auf den Geldscheinen Herrscher, Königshäuser und/oder die Nationalfahne abgedruckt sind, würde es schwere Strafen nach sich ziehen zum Beispiel beim Zerknittern oder Verbrennen eines Geldscheines erwischt zu werden.

Auf jedes Fettnäpfchen einzugehen, ist an dieser Stelle unmöglich. Das würde mit dem Mitbringen von Geschenken beginnen, was in einigen Ländern als Unschicklich gilt, geht weiter über das bekannte „nicht am Kopf angreifen“ und endet beim Ausstrecken der Füße.

Deshalb nochmals meine Bitte. Bringen Sie über Ihre Reiseländer so viel wie möglich in Erfahrung, lesen Sie in unterschiedlichen uns zu Verfügung stehenden Medien und treten Sie den Einwohnern vor Ort mit Respekt gegenüber, dann ist schon viel getan!

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